Spanientour im Spätsommer 2004
Spanien Tour 2004
Im Spätsommer 2004 sind wir mit unseren Motorrädern zwei Wochen durch Spanien getourt. Wir waren das erste Mal mit den Motorrädern in Spanien unterwegs. Beeindruckt hat uns besonders die Vielseitigkeit und Motorradfreundlichkeit dieses Landes.
Unsere Reiseroute:
Gestartet sind wir in Mulhouse (F), dort haben wir unsere Motorräder bis nach Narbonne (F) auf den Autozug verladen. Von Narbonne aus sind wir Richtung spanische Pyrenäen gefahren, dann durch die Pyrenäen bis nach Pamplona. Anschliessend über Soria, Teruel zum Ebrodelta. Danach alles der Mittelmeerküste entlang bis nach Frankreich, von dort sind wir durch die Savoien-Alpen wieder in die Schweiz gefahren.
Reisebericht Spanien – im Land des Toro
Narbonne – Ripoll
Es schüttelt und quitscht, der Zug bremst abrupt ab und ich schlage meinen Kopf schon wieder an der Gepäckablage an. Für mich ist die Liege im französischen Schlafwagen definitiv zu kurz gestaltet. Um 23.00 Uhr sind wir in Mulhouse in den Nachtzug Richtung Südfrankreich eingestiegen, anfänglich habe ich gut geschlafen, nun bin ich aber viel zu aufgeregt um noch einmal einschlafen zu können. Unsere Motorräder haben wir schon am Nachmittag auf einem Autozug festgezurrt, wir werden sie in Narbonne wieder bekommen. Da ich nicht mehr schlafen kann, stehe ich auf und versuche die vorbeiziehende Landschaft in der Dunkelheit auszumachen.
Noch in der Dämmerung fährt der Zug in Narbonne ein, unsere Ladies steigen zielstrebig aus. Sie freuen sich bereits auf die französischen Frühstücks-Croisons. Slim und ich haben derweil andere Gedanken, wo wird wohl der Zug mit unseren Mofas ankommen? Wir finden heraus dass wir mit dem Bus zum Güterbahnhof fahren müssen.
Auf dem Autozug fehlt Anfänglich der Zündschlüssel zu meiner Hornet, aber trotzdem sind Slim und ich überrascht wie gut das Verladen geklappt hat, sind wir beide ja nicht gerade Freunde der französischen Mentalität.
Endlich geht es los, das Gepäck ist festgezurrt, wir sitzen auf unseren Töff und rollen Richtung Pyrenäen, unser Tagesziel: Ripoll. Am Stadtausgang von Narbone geben uns plötzlich alle entgegenkommenden Autos Lichthupe, den Grund finden wir 2km später heraus: Die französische Rennleitung macht Radarkontrolle in unserer Fahrtrichtung, ich bin erstaunt über die Solidarität der Franzosen.
Auf dem Col d’Ares betreten wir erstmals spanischen Boden. Im zur Beiz umfunktionierten Zollgebäude feiern Einheimische ein lautes Bierfest. Die Strassen werden im Vergleich zu Frankreich merklich besser und auch der Spritpreis ist ertragbar geworden.
Für unsere ganze Tour haben wir nicht ein Hotel reserviert, unsere Tagesziele sind deshalb nur Richtwerte. Ripoll hat sich für uns als Glücksgriff entpuppt. Eine Friedliche kleine Stadt, der Hotelier stellt uns kostenlos seine Garage für unsere Töff zur Verfügung und kulinarisch haben wir ein Highlight beim Abendessen in der Stadt. Die Speisekarte ist nur auf Spanisch und der Dixi liegt im Hotelzimmer, Nici versichert uns aber das dieses Fogacia als Vorspeise geeignet sei. Geeignet sicher und auch riesig lecker, nur hätte eines gereicht für uns alle, wir hätten nicht jeder eines bestellen brauchen.
Ripoll – La Pobla de Segur
Am nächsten Tag geht es los mit dem Teil unserer Tour auf den ich mich persönlich am meisten gefreut habe: Die Pyrenäen. Und es kommt besser als ich es mir je vorgestellt habe, bergauf, bergab, beschleunigen, schalten, bremsen, Kurven ohne Ende und unter den Rädern ein jederzeit Vertrauen erweckenden Asphalt. Für mich und meine Hornet das richtige Revier um das Kurvenadrenalin fliessen zu lassen, auch wenn ich der Schlussmann unseres Konvois bin. Vor mir fährt Nicole mit der kleinen Hornet, sie geht das Tempo das Slim und Simi mit der V-Strom vorgeben locker mit.
Den Mittagsrast halten wir an einen Strassenrand mitten in den Pyrenäen. Da fast kein Verkehr auf den Strassen ist sehen wir kein Problem darin unsere Mofas einfach am Strassenrand zu Parken und uns ins nahe Bord in die Sonne zu setzen. Das Problem kommt mit der Bekanntschaft des sehr widerstandsfähigen Gestrüpps das dort wächst: Simi fängt sich einen Dorn im Daumen der auch mit allen Gerätschaften die ein Schweizer Taschenmesser hergibt nicht herauszubekommen ist.
In unserem Etappenziel La Pobla de Segur geben die GPS-Daten bezüglich Unterkunft nicht viel her, also wenden wir die gleiche Taktik an wie in Ripoll: Wir setzen uns in ein Beizli, trinken etwas und interviewen den Kellner zum Thema Hotel vor Ort. Er empfiehlt uns eines am Dorfrand, an welchem wir schon vorbeigefahren sind. Als wir dort ankommen bietet uns der Hotelier von sich aus, kostenlos die Tiefgarage für unsere Töff an. Lustig wird an diesem Abend das Nachtessen, das kleine Restaurant im Hotel hat keine Karte. Das Personal versucht uns in Spanisch-Englisch die Auswahlmöglichkeiten zu erklären. Nach einigen Kommunikationsproblemen können wir doch noch verhindern dass wir statt der Hauptspeise vier Vorspeisen für jeden bekommen.
La Pobla de Segur – Pamplona
Ausgeschlafen treffen wir uns am nächsten Morgen, der Himmel ist leicht bedeckt. Noch keine Stunde unterwegs zieht ein kleines Gewitter auf, wir montieren das einzige Mal in diesen Ferien unsere Regenkombis. Nach einer halbe Stunde ist der Regenguss ausgestanden und auch schon wieder vergessen. Kurz darauf fahren wir durch eine eindrückliche Schlucht, in der es zum ersten Mal auf unserer Tour richtigen Gegenverkehr hatte. Ausgangs der Schlucht legen wir eine kleine Trinkpause ein, wo Simi erneut am eingefangenen Dorn doktert. Kurz nach Abfahrt Richtung Jaca wird die anfangs breite Strasse schmal, holprig und anspruchsvoll. Wir entdecken eine Geisterstadt.
In Boltana fahren wir an einem spanischen Mille-Fahrer vorbei, welcher uns mit einem breiten Grinsen zuwinkt. Ich frage mich wieso er so breit am grinsen ist….. Als wir uns kurz darauf auf einer frisch asphaltierten, mit engen 40er-Kurven gespickten und landschaftlich sehr schönen Strasse befinden bin ich genau gleich breit am grinsen.
Auf dieser Etappe fiel uns auf, dass die Dörfer Richtung Atlantikküste immer wie kleiner und verlassener wurden. Wir entscheiden uns deshalb in Garralda eine Unterkunft in der Torro-Stadt Pamplona zu suchen.
Pamplona – Soria
In Pamplona werden einmal im Jahr die Stiere vom Volk durch die Stadt zur Stierkampfarena getrieben. An diese Tradition erinnert eine Stierstatue in mitten der Stadt. Pamplona wird uns als sehr saubere Grosstadt mit schönen Springbrunnen und sehr rutschigem Belag in Erinnerung bleiben.
Wir machen uns auf den Weg zu unserem Etappenziel Soria. Hinter uns liegt die gebirgige Region der Pyrenäen, die Landschaft flacht ab, behält aber die vielfältige Vegetation. Die ziegelroten Felsen bei Estella bieten einem tollen Kontrast zum saftigen grün der Bäume. Wir erreichen bald die ersten Rioja-Felder, viele Straßenschilder laden zur Weindegustation ein. Weil wir mit den Motorrädern unterwegs sind verzichten wir schweren Herzens. In der Pilgerstadt Estella gibt es sogar einen Brunnen aus dem der edle Tropfen für die durstigen Pilgerer fliesst.
Nach Arnedo weisen verschiedener Schilder darauf hin, dass hier Dinosaurier gelebt haben. Die Strasse macht leider auch den Eindruck als ob seit den Dinosauriern keine Bauarbeiten mehr statt gefunden haben. Durch die Konzentration auf die Schlaglöcher entgeht uns dass wir rasch an Höhe gewinnen. Ehe wir uns versehen, stehen wir auf einem Hochplateau auf 1454 müM. Nebst der schönen Aussicht staunen wir über die Höhe die Schneepfosten auf beiden Seiten der Strasse. Was uns vor allem imponiert sind die Windgeneratoren in ihrer Grösse und Häufigkeit. Wir verlassen das Hochplateau Richtung Soria. Die Temperaturen werden Wärmer, unser Durst nimmt zu. Noch ein Paar wenige Kilometer geradeaus und wir erreichen Soria. Die Stadt scheint völlig neu und reich zu sein. Am Abend treibt uns der Hunger in die hübsche Altstadt, wo wir die grössten und besten Entrecôtes serviert bekommen. Mit vollgeschlagenem Bauch gehen wir zu Bett.
Soria – Teruel
Am folgenden Tag geniessen wir Strassen mit Weitsicht auf dem Weg nach Teruel. Wir fahren durch endlos scheinende und wunderschöne Sonnenblumenfelder. Das Gebiet ist sehr dünn besiedelt, die wenigen Leute die hier Wohnen sind grösstenteils Selbstversorger. Wir erspähen immer wieder lieblich gepflegte Gärten. Nach den leuchtenden Sonnenblumenfeldern, riechen wir schon bald das riesige Lavendelfeld, welches vor uns liegt. Nun ist es an der Zeit eine Einkaufmöglichkeit für unseren Mittagsrast zu suchen. In Molina werden wir fündig und ruhen uns im nahe gelegenen Park aus. Gestärkt nehmen wir den Weg Richtung Sierra de Albarracin unter die Räder. Wir werden erneut von einer erstklassig ausgebauten Strasse mit weiten Bögen beglückt. Im Naturschutzgebiet Sierra de Albarracin verläuft die Strasse durch dichte Pinienwälder und führt uns direkt in das Felsendorf Albarracin. Nach einer kurzen Fahrt durch eine Schlucht mit überhängenden Felsen biegen wir auf die kaum befahrene 11km geradeaus gehende Strasse nach Teruel ein.
Teruel – Cambrils
Auf der anstehenden Etappe trennen uns genau 6 Pässe vom Mittelmeer. Unser Tagesmotto heisst denn auch: „Wer sieht zu erst das Meer?“
Nach dem wir in Teruel noch bei Aldi unser Mittagsbrunch eingekauft haben fahren wir los. Rasch verlassen wir die flache Landschaft um Teruel und kommen zum Pto de Cabigordo auf 1602 müM. Bei Stahlblauem Himmel geniessen wir eine herrliche Weitsicht zurück auf die Sierra Palomera. Die Strassen sind auch hier erstklassig ausgebaut und Verkehr gibt es fast keinen. Wird kommen an einen wunderschönen Aussichtspunkt welcher sich bestens als Mittagsrastplatz eignet. Das Meer sehen wir zwar noch nicht, jedoch geniessen wir eine herrliche Aussicht in den vor uns liegenden Canyon. Nach der kurzen Siesta fahren wir Richtung Morella, die Landschaft scheint uns trocken die vereinzelten Bäume machen aber trotzdem einen saftig grünen Eindruck. Morella sieht von weitem wie ein riesiger Felsen aus, um den das eigentliche Dorf gebaut ist. Als wir näher kommen sehen wir, dass der Felsen in Wirklichkeit eine Burg ist. Kurz nach Morella überfahren wir den Puerto de Querol, von wo aus nun das Mittelmeer zu sehen ist. Bei Vinaros sind wir dann unmittelbar an der Mittelmeerküste. Unser Weg führt nun der Küste entlang durch das Ebrodelta nach Cambrils. Nach sechs Tagen Fahrt geniessen wir in einem schönen Hotel unter schweizer Führung zwei Ruhetage.
Am zweiten Ruhetag entschliessen Slim und ich, das gebirgige Hinterland ohne Gepäck an den Töff zu erkunden. Schnell finden wir kurvige verwinkelte Strassen und geniessen den Kurventango, während sich Simi und Nici am Strand dem Sonnenbaden widmen.
Cambrils – Platja d’Aro
Mit Muskelkater vom Volleyball und Wasserball steigen wir wieder auf unsere Motorräder. Trotz bedecktem Himmel ist es düppig. Die Route verläuft mehr oder weniger dem Meer entlang, für uns ungewohnt ist der rege Verkehr. Wir entschliessen uns Barcelona bewusst zu umfahren und nehmen für einen kurzen Abschnitt die Autobahn. Slim navigiert mit dem GPS, was aber bei sechs Spuren und der Ansage: „bitte rechts Halten“ keine leichte Aufgabe ist. Prompt sehe ich ihn die Hände verwerfen und den Blinker stellen, wir haben uns verfahren. Wir verlassen die Autobahn und erreichen via Landstrasse Mataro. Bei Loeret de Mar treibt uns der Hunger in eine Pizeria. Während wir essen ergiesst sich ein kleiner Regenguss, der bei der Weiterfahrt vorüber ist. Es folgt eine Traumhafte kurvige Strasse entlang der Küste welche wir leider wegen dem kurzen Regenguss nicht zügig befahren können. Der Regen in Verbindung mit dem Sand der Küste bildet einen Schmierfilm der die volle Aufmerksamkeit von uns verlangt. In Platja D’Aro beziehen wir eine Unterkunft und nächtigen.
Platja d’Aro – Lanca
Die nächste Etappe verläuft nicht mehr direkt dem Meer entlang, ist aber trotzdem interessant und abwechslungsreich. Wir machen eine kürzere Etappe um nochmals in Spanien übernachten zu können. In Lanca werden wir nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Hotelsuche mit dem Hotel Beri doch noch fündig. Mit zündroten Augen vom Hotel-Poolwasser feiern wir einen letzten spanischen Sangria Abend. Mit schwumrigen Beinen begeben wir uns schliesslich ins Bett.
Lanca – Remoulin
Am Morgen verabschieden wir uns schon bald von Spanien und passieren die Spanisch-Französische Grenze. Kurz nach der Grenze bekommen wir zu spüren dass hier eine komplett andere Mentalität als in Spanien herrscht. Der Fahrstiel der Franzosen ist wesentlich rücksichtsloser und eine Wertschätzung zur Umwelt scheint auch nur minimal vorhanden zu sein. Schade denn die Landschaft ist auch hier einmalig schön. Besonders eindrücklich ist die Strasse über die mehrere Kilometer lange Sanddüne bei Sète, auf der man zu beiden Seiten das Meer hat.
Als wir durch Narbonne fahren sind die beiden Polizisten wieder unter ihrem Lieblingsbaum am Radarkontrolle machen. Gegen Mittag wird es so heiss wie noch nie. Erschöpft von der Hitze treffen wir am Abend in Remoulin ein, wo wir gleich in der ersten Unterkunft Platz finden.
Remoulin Le Bourg d’Oisons
Am nächsten Tag durchqueren wir diverse südfranzösische Weinanbaugebiete. Das flache Mittelmeergebiet haben wir nun definitiv verlassen, wir fahren Richtung Savoien-Alpen. Wir benutzen hauptsächlich Nebenstrassen, was sich aber als nicht sehr Empfehlenswert herausstellt. Die französischen Nebenstrassen sind deutlich schlechter ausgebaut als die Spanischen. Zudem sind viele der Strassen frisch gesplittet, insgesamt ein drittel unserer Tagesstrecke legen wir auf Splitt zurück. Der Splitt ist zum Teil so dick aufgetragen dass ein blosser Blick zur Vorderradbremse für einen Adrenalinstoss und den entsprechenden Rutscher reicht. Wir versuchen unseren Splitt-Frust mit dem Anblick der schönen und gebirgigen Landschaft wett zu machen. Immer wieder Fahren wir durch wunderschöne Täler und geniessen auf kleineren Pässen eine tolle Aussicht. Ein lustiges Schauspiel sind die Heuschrecken die auf der Strasse sitzen und alle vorbeifahrenden Fahrzeuge anspringen. Für die meisten der Tierchen bedeutet dieses Manöver jedoch das Ende.
In Le Bourg d’Osions beziehen wir eine Unterkunft, zusammen mit vielen Rennrad-Fahrern.
Le Bourg d’Oisons – Martigni
Die vielen, meist schon älteren Rennradfahrer sind offenbar hier um am nächsten Tag zum Col de Croix de Fer hochzufahren. Wir tun dies auch und merken anhand der Schriftzüge auf dem Asphlat dass hier die diesjährige Tour de France durchging. Der Weg nach Albertville ist noch einmal mit tonnenweise Splitt gesät. Das Foto wo ich aus lauter Frust eine Splitt-Warntafel zertrete sei hier nicht veröffentlicht. Bei Albertville fahren wir Richtung Mont Blanc Massiv, es liegt jetzt kein Splitt mehr und wir kommen wieder zügiger voran. Das Vertrauen in die französischen Strassen ist jedoch auf dem Nullpunkt, hinter jeder Kurve vermute ich die nächste Splitt-Warntafel. Wir erreichen schliesslich Chamonix und freuen uns heute Abend wieder in der Schweiz zu sein.
Am Col de la Forclaz haben wir dann nach 3500km wieder schweizer Boden unter den Rädern. Es ist schon Abend, wir übernachten noch einmal in Martigni und fahren dann am nächsten Tag nach Hause.
Reiseinfos
Anreise: Mit dem Autozug von Mulhouse nach Narbonne, Fahrplan unter www.autoreisezug.ch, Reservation am besten direkt an einem Bahnschalter der französischen Staatsbahn SNCF.
Allgemeines: Wir haben auf unsere ganzen Tour nicht ein Hotel vorreserviert um unsere Reiseroute jederzeit ändern zu können. In Spanien findet sich in fast jedem Dorf ein Hotel, man darf nur nicht immer die höchsten Ansprüche stellen.
Leute: Wir haben die Spanier als sehr freundlich und zuvorkommend erlebt. Die Toleranz gegenüber Motorradfahren ist sehr gross.
Hotels: Besonders empfehlen können wir: Hotel Pueblo Eldorado Playa, Cambrils, unter schweizer Führung, ideal für ein paar Ruhetage. Hotel BERI, Llanca, sehr gutes Preis/Leistungsverhätnis.
Gastronomie/Kulinarisches: Essen kann man überall gut, es empfiehlt sich dabei die regionalen Spezialitäten zu Berücksichtigen. Im Landesinneren sind dies Fleischgerichte (Kalb, Rind oder Schaf), in den Küstengebieten Fischgerichte oder Paella. Der Sangria schmeckt in den nicht touristischen Orten am besten. 10-15% Trinkgeld wird erwartet.
Wetter: am angenehmsten sind die Temperaturen in Spanien zum Motorradfahren im Mai, Juni oder dann im späten August und September. In den Hochsommermonaten Juli und August ist es in den Pyrenäen zwar erträglich im Landesinneren aber zu heiss.
Motorräder: Die Strassen Spaniens sind sehr gut ausgebaut, es empfiehlt sich deshalb nicht die Hauptverkehrsachsen sondern Nebenstrassen zu benutzen. Wir waren mit einer Suzuki V-Strom 1000, einer Honda Hornet 600 und einer Honda Hornet 900 unterwegs. Unsere Reise wäre aber auch problemlos mit einem Tourensportler zu bewältigen gewesen.
Sehenswürdigkeiten: Monasterio de Santa María de Ripoll, Ripoll. Die Stadt Pamplona. Das Städchen Albarracin.
Landkarten: Falk Spanien/Portugal 1:175000. Mapa de carreteres de Catalunya 1:300000
Literatur: ADAC Reiseführer Spanien, ISBN: 3-89905-046-0. Maro Polo, Costa Brava Barcelona, ISBN 3-89525-918-7.
Tags: Reisebericht, Spanien
Erfasst unter Reisen von domi am 25. August 2004 at 23:01.
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