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	<title>D. Buser Motorrad Technik – Willkommen in der Werkstatt</title>
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	<description>Service à la card – Reifenwechsel – Reparaturen – Umbauten – Vergaserrevisionen</description>
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		<title>Kabelbinder schweissen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 17:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schraubertip]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Lötkolben &#38; Kabelbinder Kunststoff &#8220;schweissen&#8221; Eine Methode um abgebrochene Befestigungslaschen an Kunststoffteilen zu reparieren. Schritt 1: Die abgebrochene Lasche durch bohren von Löchern mit Kabelbindern wieder an der vorgesehenen Stelle befestigen. Weiteres einreissen von Rissen durch bohren eines kleinen Lochs (d=1mm) unterbinden. Schritt 2: Zuerst auf der Innenseite mit dem Lötkolben in den Spalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Mit Lötkolben &amp; Kabelbinder Kunststoff &#8220;schweissen&#8221;</h3>
<p>Eine Methode um abgebrochene Befestigungslaschen an Kunststoffteilen zu reparieren.</p>
<h4>Schritt 1:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-200" href="http://www.domtec.ch/werkstatt/schrauberecke/attachment/konica-minolta-digital-camera/"></a><a rel="attachment wp-att-463" href="http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/kabelbinder-schweissen/attachment/kabelbinder01/"><img class="aligncenter size-full wp-image-463" title="Kabelbinder01" src="http://www.domtec.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kabelbinder01.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die abgebrochene Lasche durch bohren von Löchern mit Kabelbindern wieder an der vorgesehenen Stelle befestigen. Weiteres einreissen von Rissen durch bohren eines kleinen Lochs (d=1mm) unterbinden.</p>
<h4>Schritt 2:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-464" href="http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/kabelbinder-schweissen/attachment/kabelbinder02/"><img class="aligncenter size-full wp-image-464" title="Kabelbinder02" src="http://www.domtec.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kabelbinder02.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zuerst auf der Innenseite mit dem Lötkolben in den Spalt eine Furche ziehen, darauf achten nicht bis zur Aussenseite durch zu schmelzen.  Danach mit dem Lötkolben schwarze Kabelbinder zum schmelzen bringen und den Spalt auffüllen.</p>
<h4>Schritt 3:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-465" href="http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/kabelbinder-schweissen/attachment/kabelbinder03/"><img class="aligncenter size-full wp-image-465" title="Kabelbinder03" src="http://www.domtec.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kabelbinder03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Vor Belastung aushärten lassen!</p>
<h4>Schritt 4:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-466" href="http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/kabelbinder-schweissen/attachment/kabelbinder04/"><img class="aligncenter size-full wp-image-466" title="Kabelbinder04" src="http://www.domtec.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kabelbinder04.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Repariertes Kunststoffteil am Töff montiert, die Schadstelle wird später vom Sattel verdeckt.</p>
<h4>Hinweis:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-467" href="http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/kabelbinder-schweissen/attachment/kabelbinder05/"><img class="aligncenter size-full wp-image-467" title="Kabelbinder05" src="http://www.domtec.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kabelbinder05.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Auf diese Weise reparierte Kuststoffteile haben nicht mehr die Stabilität des Originalteils! Es reicht jedoch wie im gezeigten Beispiel gut um ein lästiges Vibrieren eines losen Verschalungsteils zu beheben. Ideal ist die Reparaturmethode ausserdem für abgebrochene Verkleidungsstopfen die in Gummitüllen gelagert sind.  Ist die Stabilität nicht ausreichend  kann mit Epoxidharz und GFK-Matten weiter verstärkt werden.</p>
<address>Sicherheit zuerst! Ich lehne jegliche Haftung für Folgen meiner Schaubertipps an Mensch und Maschine ab!</address>
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		<title>Herstellung von Carbonteilen</title>
		<link>http://www.domtec.ch/2011/schraubertip/herstellung-von-carbonteilen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 17:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schraubertip]]></category>

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		<description><![CDATA[Carbonara selber “Kochen” Zubehörteile aus Karbon / Kohlefaserverbundstoff sehen an jedem Motorrad gut aus. Leider sind die Teile meist nur für unanständig viel “Kohle” im Ersatzteilhandel erhältlich. Hier eine Anleitung für ambitionierte Carbonara-Köche, selbst herstellen geht auch….. Schritt 1: Das gewünschte Teil aus Karton von ca. 3mm Stärke zuschneiden. Eventuell vorgängig Formgebung mit Papier erarbeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Carbonara selber “Kochen”</h3>
<p>Zubehörteile aus Karbon / Kohlefaserverbundstoff sehen an jedem Motorrad gut aus. Leider sind die Teile meist nur für unanständig viel “Kohle” im Ersatzteilhandel erhältlich. Hier eine Anleitung für ambitionierte Carbonara-Köche, selbst herstellen geht auch…..</p>
<h4>Schritt 1:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-200" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/konica-minolta-digital-camera/"><img class="aligncenter size-full wp-image-200" title="Carbonara_01" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_01.jpg" alt="" width="399" height="300" /></a></p>
<p>Das gewünschte Teil aus Karton von ca. 3mm Stärke zuschneiden. Eventuell vorgängig Formgebung mit Papier erarbeiten und danach auf Karton übertragen. Mit der Kartonform lassen sich auch Löcher und Kanten sauber festlegen!</p>
<h4>Schritt 2:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-201" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_02/"><img class="aligncenter size-full wp-image-201" title="Carbonara_02" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_02.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a></p>
<p>Karton flach auf Aluminiumblech legen und Form, Löcher und Kanten auf das Alublech übertragen. Die Dicke des Aluminiumblechs ist davon anhängig wie stabil oder tragend das Karbonteil werden muss. Je dicker das Alublech desto schlechter lassen sich gewünschte Kanten biegen. Meine Empfehlung: für nicht tragende Teile reicht 1mm Blech für tragende Teile min. 3mm Alublech verwenden.</p>
<h4>Schritt 3:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-202" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_03/"><img class="aligncenter size-full wp-image-202" title="Carbonara_03" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Alurohling zuschneiden, benötigte Löcher bohren und die Kanten biegen. Danach alles fein anschleifen. Der Grundkörper für das Karbonteil ist fertig. Passt etwas nicht ist jetzt der Moment um Änderungen vorzunehmen!</p>
<h4>Schritt 4:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-204" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_04/"><img class="aligncenter size-full wp-image-204" title="Carbonara_04" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_04.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Eine Seite des Alublechs mit Zweikomponenten-Kleber bestreichen und eine Schicht Kohlefasermatte drauflegen. Die Kohlefasermatte muss auf der ganzen Fläche sauber aufliegen. Ist der Kleber trocken, mit einer Schere das Teil dem Alurand entlang aus der Kohlefasermatte ausschneiden.</p>
<h4>Schritt 5:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-205" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_05/"><img class="aligncenter size-full wp-image-205" title="Carbonara_05" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_05.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Mit Epoxidharz oder Polystyrolharz (ist schneller verarbeitbar) die aufgeklebte Kohlefasermatte bestreichen und sofort wieder eine Kohlefasermatte drauflegen. Die Fasern in den beiden Schichten in unterschiedliche Richtungen laufen lassen, sonst kann es zu “Löchern” kommen bei denen das Alu durchblickt. Mit einem Pinsel auch noch die äussere Seite der eben aufgelegten Kohlefasermatte mit Harz bestreichen. Nicht zu viel, sonst gibt es grosse Schleifarbeiten!</p>
<h4>Schritt 6:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-206" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_06/"><img class="aligncenter size-full wp-image-206" title="Carbonara_06" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_06.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Rohling mit einer Säge dem Alurand entlang aussägen, die gewünschte Form wird wieder sichtbar. Mit einer Feile fein durch das Karbon bis an den Alurand Feilen ohne das Alu zu bearbeiten. Mit Schleifpapier (Sandpapier) die Kanten sauber schleifen bis das Alu beginnt zu glänzen. Die Löcher sind von der unbearbeiteten Seite her noch ersichtlich, unbedingt nachbohren!</p>
<h4>Schritt 7:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-207" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_07/"><img class="aligncenter size-full wp-image-207" title="Carbonara_07" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_07.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Falls gewünscht, Schritt 4, 5 &amp; 6 mit der zweiten Seite wiederholen.</p>
<h4>Schritt 8:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-208" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_08/"><img class="aligncenter size-full wp-image-208" title="Carbonara_08" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_08.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mit feinem Sandpapier die Oberflächen Nass-Schleifen bis sie völlig plan sind. Hier empfiehlt es sich Zeit zu investieren, es entsteht entweder Pfusch oder Edelteil! Die Oberflächen sind nach diesem Arbeitsschritt glatt (800-er Sandpapier) aber noch matt.</p>
<h4>Schritt 9:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-209" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_09/"><img class="aligncenter size-full wp-image-209" title="Carbonara_09" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_09.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mit Klarlack die fertigen Karbonteile lackieren (2 Schichten). Die Teile erhalten nun einen tollen Glanz, werden Wetterbeständig und sehen aus wie das klassisches Karbon!</p>
<h4>Tipp:</h4>
<p><a rel="attachment wp-att-210" href="http://dombus46.swisswhosting.com/werkstatt/schrauberecke/carbonara/attachment/carbonara_10/"><img class="aligncenter size-full wp-image-210" title="Carbonara_10" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/02/Carbonara_10.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bei tragenden Teilen muss der Aluminium Rohträger stabil genug sein! (hier Bsp. Auspuffhalter) Das Aufbringen der Kohlefaser bringt in erster Linie eine Verwindungssteifheit, nicht aber eine grosse Verstärkung der Tragkraft. Also Vorsicht beim Nachbau von tragenden Teilen, ich rate davon ab!</p>
<address>Sicherheit zuerst! Ich lehne jegliche Haftung für Folgen meiner Schaubertipps an Mensch und Maschine ab!</address>
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		<title>Reifenwechsel</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 10:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
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		<category><![CDATA[Pneu]]></category>
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		<description><![CDATA[Neu 2011: Reifen von Continental zu Top Konditionen! Verlange ein Offerte für Dein Bike. &#160; Klicke auf das Logo für das Continental Reifenprogramm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Neu 2011:</h4>
<p>Reifen von Continental zu Top Konditionen!<br />
Verlange ein Offerte für Dein Bike.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/motorrad/allgemein/home/index_de.html" target="_blank"><img class="aligncenter" title="continental_logo" src="http://dombus46.swisswhosting.com/wp-content/uploads/2011/03/continental_logo1.png" alt="Continental" width="327" height="80" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><em>Klicke auf das Logo für das Continental Reifenprogramm</em></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.domtec.ch/service/reifenwechsel/">Alles zum Reifenservice und den Angeboten findest Du hier</a></p>
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		<title>Nordspanien im Herbst 2008</title>
		<link>http://www.domtec.ch/2008/reisen/nordspanien-im-herbst-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 23:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Reisetelegramm Baskenland, Kantabrien, Asturien, Galicien und Massiv Central (F) 05.09.2008 Autobahn bei wunderschönen Wetter ohne Probleme nach Genf. Ankunft sehr warm und gemütlich. 06.09.2008 Ankunft in Biarritz mit dem Autozug bei sintflutigem Regen. Wenig geschlafen wegen nächtlichem Plaudertaschenzustieg in unser 6er Abteil. Start Töfftour bei Regen und grauem Himmel, ab Irun (E) nur noch zeitweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Reisetelegramm Baskenland, Kantabrien, Asturien, Galicien und Massiv Central (F)</h3>
<h4 style="text-align: center;"><code>[[Show as slideshow]]</code></h4>
<h4>05.09.2008</h4>
<p>Autobahn bei wunderschönen Wetter ohne Probleme nach Genf. Ankunft sehr warm und gemütlich.</p>
<h4>06.09.2008</h4>
<p>Ankunft in Biarritz mit dem Autozug bei sintflutigem Regen. Wenig geschlafen wegen nächtlichem Plaudertaschenzustieg in unser 6er Abteil. Start Töfftour bei Regen und grauem Himmel, ab Irun (E) nur noch zeitweise Regen. Fahrt über die Küstenstrasse nach San Sebastian (Fotohalt). Strasse von Zarautz nach Ondarroa wie im Schwarzwald mit zusätzlicher Meersicht. Übernachtung in Jugendherberg von (Plentzia) Gorlitz.<span id="more-305"></span></p>
<h4>07.09.2008 Gorlitz – Cangas de Onis</h4>
<p>Besuch im Bilbao: Museum Guggenheim. Der Anblick der Architektur ist genial, die Titanhülle glänzt im Sonnenlicht wie eine Metallblume. Wir fahren vor Laredo, parallel zu der Atlantikküste in eine schöne Sandbucht. Umfahrung Sandandor über Cabazòn de la Sul, Puentenansa – Panes wunderschöne Carreterra sinuosa über 3 Coll Schluchten (es sieht aus wie im Maggia Tal).</p>
<p>Panes Richtung Cangas de Onis, flüssige Strasse durch ein grünes saftiges Tal.</p>
<h4>08.09.2008 Cangas de Onis – La Caridad (Valpares)</h4>
<p>Von Cangas de Onis im morgenlichen Nebel fahren wir Richtung Cordillera de Sueve, auf dem Pass erwartet uns eine herrliche Aussicht ins gebirgige Hinterland und Atlantik. Die Strasse ist kurvenreich, gut Asphaltiert und wenig befahren; ein Traum für jeden Töfffahrer.. Auf dem Weg nach Colunga haben wir plötzlich ein Pferd im gestreckten Galopp neben uns (Pferde weiden hier ohne störende Zäune). Wir folgend der Carretera 632 bis Gjòn, welches wir besuchen. Wir irren durch die Grossstadt bis wir an die Strandpromenade finden. Hier wird, trotz frischen 22 Grad, gebadet. Wir nehmen kurz die AS-19 bis Aviles, eine Industrie- Hafenstadt besonders stinkender und hässlicher Art. Schnell fahren wir weiter, nun wieder auf der Carretera 632. Die noch nicht entsorgten alten Strassenschilder wollten uns noch etwas in die Irreführen. Doch finden wir schnell heraus, dass die Strasse neu gebaut wurde, jedoch einzelne Schilder noch nicht entsorgt wurden.</p>
<p>Ein Abstecher nach Candillero führt uns in ein malerisches Fischerdorf, eine schmale Bucht mit kleinen farbigen Häuser bis hoch in den Hang hinauf. Die Carretera 632 wird bei Norettane bis Busto nochmal ein Kurventango-Hochgenuss. In Navia überspannt ein altes Viadukt den Fluss der hier in Meer mündet. Wir nächtigen in der Nähe von La Laridad einem weiteren Fischerdorf, dass wie an einem Fijord gelegen erscheint, geschützt vom Atlantik.</p>
<h4>09.09.2008 Valpares – Vimianzo</h4>
<p>Fahrt auf der N634, 8 km nach Ribadeo besuchen wir den Playa as Catedrales. Die Steilküste ist hier vom Meer Kathedralenartig ausgehölt, bei Ebbe sind die natürlichen Höhlen über dem Sandstrand zugänglich. Leider ist bei unserem Besuch gerade Flut, und uns bleibt das Begehen der Höhlen verwehrt. Über die N642 erreichen wir Ceros, Viveiro, Ortigueira und schliesslich Gedeira. Die Strasse zwischen den Orten führt jeweils durch dichte Eukaliptuswälder, es durftet erfrischend gut. Gedeira liegt wie an einem Fijord im Wald, mit dem wechselhaften und kühlen Wetter fühlen wir uns wie im Norden. Bei Ferrol beginnt schon die Vorstadt von A Corûna, wir flüchten auf die Autobahn um vorwärts zu kommen. Unfreiwillig werden wir direkt im Zentrum der Grossstadt ausgespuckt – schnell weiter Richtung Carballo. Dies ist jedoch leichter gesagt denn gefahren. A Corûna stinkt und raucht zum Himmel, die Augen brennen uns. Wir nehmen Kurs auf das „tote Land“ wie der Nordwestlichste Zipfel Spaniens genannt wird. In Vimianzo schlagen wir unser Nachtlager auf.</p>
<h4>10.09.2008 Vimianzo – Villafranco del Bierzo (400 km)</h4>
<p>Im kalten Morgennebel der Küste entlang (N550) Cû, Ezaro, Louro nach Muros, Muros komplet im stockdichtem Nebel eingehüllt, es lässt sich nur erahnen, wie hübsch es währe.</p>
<p>In Noia entschliessen wir uns die Fahrttechnisch unspektakuläre Küstenstrasse Richtung Santiago zu verlassen. Durch Santiago d.c kommen wir ohne Verfranser Richtung Melide (N547). In Guntin fahren wir nach Rio, verpassen aber die Tankstelle und müssen später ein Stück zurückfahren um 17,5 Liter in unser 18 l Tank füllen zu lassen, nochmals gut gegangen!! Nach Sarria wird die Strasse entlich eng und kurvig. Aber ein wenig holprig. In Becerrea biegen wir nach Villafranco de Bierzo ab (NVI). Ab Santiago d.c verläuft unsere Route häufig entlang des berühmten Jakobsweg „Camino de Santiago“, wir sehen den ganzen Tag Pilgerer, Wanderer und Biker die den traditionellen Pfad verfolgen.</p>
<h4>11.09.2008 Villafranco del Bierzo – Congas de Onis</h4>
<p>Der Tag beginnt regnerisch. Vor Villablinz wir der Regen so stark, dass wir beschliessen uns beim einem Tee aufzuwärmen. In der nächsten Bar – etwas heruntergekommen- sitzen wir hemmungslos und klitschnass auf die abgenutzten Ledersessel.</p>
<p>Die Strasse nach Los Bayos und den 1434m hohen Pass ist leider gesperrt (wahrscheinlich wegen den heftigen Regenfällen). Wir fahren über die 623 – 626 nach La Robla. Hier produzieren zwei AKW&#8217;s Wolken und Strom für Spanien. Die Betriebskantine verköstigt uns hervorragend. Danach geht es weiter zum Embalse de Riano, ein immens grosser Stausee den wir über eine eindrückliche Brücke überqueren. Abermals müssen wir uns bei einem Tee aufwärmen, es regnet immernoch oder wieder und ist kalt. Zudem sind wir immernoch auf 1100m.ü.M. Unser Tagesziel Cancas de Onis liegt am Ende der Rio Sella – Schlucht, uns steht noch eine Anspruchsvolle Fahrt bevor. In der Schlucht ist es sensationell schön, nur muss ich mich auf die engen Kurven, die Steine auf der Strasse und den Gegenverkehr konzentrieren. Gegenverkehr gibt es nicht viel, aber wenn, dann immer kurvenschneidend auf unserer Seite, eine typische Südländische Sünde.</p>
<h4>13.09.2008 Cangas de Onis – Pancorbo</h4>
<p>Im kalten Morgennebel fahren wir nach Panes, das Wetter muss sich noch entscheiden was es will, uns wäre etwas Sonne nach den verregneten letzten Tagen recht. Entlang des Rio Deva wird das Tal immer enger und immer schöner. Wir bleiben auf der AC627 und kommen über die kurvenreiche und gute Piste zum „Pierto de Piedrasluengas“ Aussichtspunkt. Uns ist auf den 1350 m.ü.M. kalt darum geht es schnell weiter. Die Strasse nach Villanueva de la Nia suchen wir etwas länger, ausnahmsweise ist sie schlecht ausgeschildert. Der Fahrerische und Landschaftliche Höhepunkt zum Schluss ist die Fahrt von Ruerrero nach Pesquerra de Ebro. Der Ebro Canyon ist sehr eindrücklich , genial dass man zuerst unten im Canyon fährt, sich dann die Flanken hochschraubt um dann abermals wieder bis zum noch jungen Ebro herunter zu kommen. Richtig idyllisch wirkt das Dorf Pasquerra de Ebro, die Gassen sind so Eng, dass wir kaum mit dem Motorrad hindurch passen. Genial auch die Brücke, die am Ausgang des Dorfes über den Ebro führt, wahrscheinlich ist sie genau so alt wie der Ebro selbst. Ach ja das Wetter: wir hatten den ganzen Tag keinen Regen (mussten ihm zum Teil davon fahren) dafür auch nicht wirklich warm. Aber gegen Kalt kann man bekanntlich etwas machen: schneller fahren damit der Pneu schön warm bleibt natürlich!</p>
<h4>14.09.2008 Pancorbo – Jaca</h4>
<p>Kalte Morgenfahrt bei schlechtem Wetter nach Miranda de Ebro, Vitoria Gasteiz nach Estella. Hier kommen wir endlich wieder in den Genuss von schönem Wetter und Rückenwind. Bis Tafalla stehen unzählige Windräder auf den Kreten, die mit dem gebotenen Wind viel Strom erzeugen. Bei Sanguess verlassen wir die A132 und fahren nach Javier. Hier gibt es eine schöne Burg zu sehen. Unsere Reise geht weiter entlang des Embalse de Yesa ein Smaragdgrüner Stausee am Rand der Pyrenäen. Um das schöne Wetter noch etwas Auszunutzen, fahren wir noch eine kurvenreich Zusatzrunde: Bei Sigues ab ins Val de Roncal, in Roncal richtung Anso, dort richtung Hecho und entlang des Rio Aragon Subordan nach Puente a Reina. Jetzt ist es ein leichtes Jaca zu erreichen und noch in der Abendsonne geniessen wir ein Feierabendbier.</p>
<h4>15.09.2008 Jaca – St Lys</h4>
<p>Über den Pic de Midi verlassen wir Spanien und gelangen nach Frankreich. Die „grand Nation“ empfängt uns -wie könnte es anders sein- mit meinen heissgeliebten „gravillions“. Ich begreife bis heute nicht, warum es in einem Land mit derartigem Verloentusiasmus (der Pass cole du Portillion wird mit speziellen Schildern als Velopass angepriesen) nicht längst ein Aufstand gegen das „stupide Splitt auf defekte Strassen schütten“ gegeben hat. Uns jedenfalls verleidet die Splittfahrerei nach dem Cole du Soulor und wir ziehen Richtung Lourdes, dem Weltbekannten Pilgerort. Über Mauvezin, Montréjean und Boulogne sur Gresse erreichen wir St Lys. Die Strasse gibt zur Rechten häufig den Blick auf die bereits verschneiten Pyrenäen frei. Auch schön sind die Fahrten durch die unzähligen Ahornaleeen vor St.Lys.</p>
<h4>16.09.2008 St Lys – l&#8217; Habitarelle</h4>
<p>Heute fahren wir den ganzen Tag entlang der Tarn. Bei Millau gibt es den 343 m hohen Viadukt der A75 zu bestaunen, eindrücklich was mit modernem Stahl-Beton kombination möglich ist. Bei le Rozier gelangen wir in die Schlucht Gorges du Tarn, ab jetzt machen wir alle fünf Minuten einen Fotohalt. Die Strasse führt durch natürliche Tunnels und enge Kurven immer tiefer in die Schlucht hinein. Der grosse Renner scheint hier die Kanufahrt auf der Tarn zu sein, hunderte von Schildern preisen ein solches Abenteuer an. Bei Ispaniac verlassen wir die Tarn und wechseln auf die N106 richtung Mende. Eigentlich wäre es Zeit eine Bleibe für die Nacht zu finden, nur erscheint uns Mende nicht so einladend und wir fahren weiter. Immer noch im Massiv Central auf 1200 m.ü.M. wird es schnell kalt wenn die Sonne weg ist. So sind wir froh in l`Habitarelle ein schon bessere Tage sehendes Zweisternhotel zu finden, und: es hat sogar einen Pool!</p>
<h4>17.09.2009 l&#8217; Habitarelle – Zunzgen</h4>
<p>Im Morgennebel bei frostigen 5 Grad auf geht die Sonne früh auf. Nach dem Frühstück hat die Sonne bereits die ersten Nebelbänke gefressen, es wird ein schöner aber kalter Tag werden. Nicht so schön sieht unser Hinterreifen aus, auf den Flanken ist kein Profil mehr zu finden, links sieht er wie ein Slik aus. In le Puy en Velay gibt es einen Honda Händler, er bestätigt mir meinen Verdacht: Die Strassenbeläge in Massiv Central sind extrem abrassiv. Dazu kommen die schnellen und übersichtlichen Kurven, die kräftiges herausbeschleunigen aus Schräglage geradezu fordern. Der Preis dafür: Mein Z6 ist nach 2 Tagen Frankreich so am Ende (natürlich hatte er auch in Spanien keine Schonzeit), dass mit einer Busse von 90 Euro gerechnet werden muss. In der Schweiz wäre wohl der Scheck gefährdet wenn ich mit einer solchen Pelle vor der Rennleitung aufzukreuzen würde. Nach 40 Minuten haben wir einen neuen Finken montiert und wir treten die Heimreise definitiv an. Noch einmal eine geniale Strasse nach Bourg Argental, dann Serrieres und Voiron wo es flach wird. In Chambery entscheiden wir uns über die Autobahn bis nach Hause zu fahren. Morgen soll es wieder regnen, wir sind nach dem erlebten Wetterkapriolen nicht mehr scharf darauf und ziehen die Fahrt durch.</p>
<p>Zuhause stehen für den letzten Fahrtag 624 km auf dem Zähler, 8 Stunden im Sattel! Total haben wir 3981 km abgespult und einmal mehr bewährt sich unser Schlachtross ohne Pannen und Probleme die Tour gemeistert zu haben. Nur eine gründliche Reinigung hat er nötig so wie eine neue Kette ist wohl fällig.</p>
<p>Tinchen &amp; Domi</p>
<h4><code>
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		<title>Südamerika 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 23:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Reisebericht Südamerika Im Januar und Februar 2008 bereisten wir Peru, Bolivien, Chile, Argentinien und Uruguay mit zwei Honda NX650 Dominatoren. Die Töffs haben wir selbst auf die südamerikanischen Reisestrapazen vorbereitet und nach Lima (Peru) verschifft. Die Hondas hielten sich prächtig, erduldeten Schnee, Regen, Kälte, Hitze, Sandstürme, schlechtes Benzin (Octan 80), grosse Höhen (4800 m.ü.M), Schlagloch- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Reisebericht Südamerika</h3>
<p>Im Januar und Februar 2008 bereisten wir Peru, Bolivien, Chile, Argentinien und Uruguay mit zwei Honda NX650 Dominatoren. Die Töffs haben wir selbst auf die südamerikanischen Reisestrapazen vorbereitet und nach Lima (Peru) verschifft. Die Hondas hielten sich prächtig, erduldeten Schnee, Regen, Kälte, Hitze, Sandstürme, schlechtes Benzin (Octan 80), grosse Höhen (4800 m.ü.M), Schlagloch- so wie Lehmpisten und übergewichtiges Reisegepäck. Mit etwas Wehmut haben wir sie am Ende der Reise in Uruguay verkauft.<span id="more-315"></span></p>
<p>Unsere Stationen auf der Reise in chronologischer Reihenfolge:</p>
<p><em>Peru:</em> Lima, Palpa, Naszca, Puquio, Abancay, Ollaytantanbo, Cusco, Juliaca, Puno, Pomata</p>
<p><em>Bolivien:</em> Copacabana, La Paz, Coroico, La Paz, Laguna</p>
<p><em>Chile:</em> Arica, Iquique, Bahia Chipana, Iquique, Antofagasta, Copiapio, Paso San Franzisco</p>
<p><em>Argentinien:</em> Fiambala, Chilecito, Rodeo</p>
<p><em>Chile:</em> Ovalle, Parques Nacionales Freye Jorges, Valparaiso</p>
<p><em>Argentinien:</em> Uspallata, Mendoza, Vicuna Machena, S. Antonio de Giles, Buenos Aires</p>
<p><em>Uruguay:</em> Montevideo, Punta del Este</p>
<p><em>Argentinien:</em> Buenos Aires</p>
<p>Der Reisebericht entspricht den Mails die wir während der Reise nach Hause geschrieben haben, viel Spass beim Lesen!</p>
<h4>3. Januar 2008: Wir sind in Südamerika, in Lima Peru!</h4>
<p>Hallo zusammen!</p>
<p>Wir sind gestern in Lima gelandet und haben mit ein wenig Mühe noch ein gutes Hotel mitten im alten Zentrum beim Plaza Mayor gefunden.</p>
<p>Beim Abholen der Motorräder wird es aber aufwendiger&#8230;</p>
<p>Zuerst wurde die Lieferadresse von Philipp Muri auf Philip Morris (ja, die mit den Glimmstengeln) geändert, was natürlich jetzt einen Tag in Anspruch nimmt. Zusätzlich ist ein „Carnet de passages“ nötig, was uns in der Schweiz aber als nicht unbedingt notwendig erzählt wurde. Jetzt nehmen wir den Peruanischen Weg, welcher wohl kaum um eine Schmiergeldzahlung rumkommt.</p>
<p>Der Hafen, wo die Öfen stehen, ist laut unserem Speditionsspezialisten &#8220;dangerous area&#8221;, aber er fährt uns mit seinem Privatauto dorthin und wird uns unterstützen. Er kommt von dort, war selbst einmal ein Piranha und ist jetzt ein sehr hilfsbereiter Kerl.</p>
<p>Wir geniessen jetzt das Moloch Lima zu Fuss und per Taxi und gewöhnen uns an das feuchtheisse Klima. Achselschweiss ist angesagt!</p>
<p>Busse wären toll, aber es gibt nirgendwo einen Routenbeschrieb. Unserer Ansicht nach wird im Bus entschieden, wohin die Reise gehen soll und der Kopilot schreit dies zum Fenster raus, damit interessierte mitfahren können.</p>
<p>Wir sind sonst aber wohlauf und melden uns, wenn es was neues gibt.</p>
<p>Liebe Grüsse in die verschneite Schweiz, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>5. Januar 2008: Wir sind immer noch in Lima!</h4>
<p>Buenos tardes mes amigas y amigos</p>
<p>Presentamos el precedero de imatriculation des dos motos en peru:</p>
<p>Gestern nahm uns Senor Bueno mit seinem Privatauto am Morgen mit zum Hafenzoll in Callao. Um dort hineinzugelangen mussten wir unsere Pässe abgeben(!!!) ein komisches Gefühl&#8230;</p>
<p>Obwohl wir auf einer Amtsstelle sind, läuft nur was mit Beziehung und Bezahlung. Für 80 Dollar bekommen wir am Dienstag (schon!!) Stempel (wahrscheinlich für die Fahrzulassung in Peru, aber sicher sind wir uns da nicht). Das mit dem „Carnet de passages“ scheint sich erledigt zu haben.</p>
<p>Aber die Motorräder sind für das Zollamt immer noch Eigentum der Firma Philip Morris! Das werden stinkende Öfen sein&#8230;</p>
<p>Zum ersten mal im Leben waren wir auch bei einem Notar, mit dessen unterschriebenem und mehrfach gestempelten Brief wird sich die Prozedur beschleunigen&#8230; vielleicht&#8230; Das ganze hat uns ruinoese 13 Soles (etwa 4Sfr.) gekostet.</p>
<p>Am Nachmittag gingen wir zu Fuss in das Touristenmekka Miraflores am Pazifik. Wir sehen ein voellig neues Gesicht von Lima, welches aber nicht so gefaellt. Touristen (Amis), Hochhäuser und andere Wohlstandszeichen in einer armen Stadt. Wobei wir die Gleitschirmpiloten mit Ihren Fluggästen an der 100m hohen Steilküste, im Aufwind fliegend schon verstehen können, hier zu sein.</p>
<p>Erneut versuchen wir das Bussystem Limas zu begreifen. Kein Bus sieht aus wie der Andere und wir finden heraus, dass die Strassenrouten, welche abgefahren werden, schwungvoll auf die Busse aufgepinselt sind. Schade, dass man auf den Fotos die fehlenden Auspuffanlagen nicht höhren kann. Die Busscrew arbeitet im Team, der Chauffeur fährt und sein Compañero sorgt für die Kundschaft. Bezahlt wird während der Fahrt, 20 Minuten kosten 1 Sol (40 Rappen). Fahrtenschreiber gibt es wahrscheinlich nicht, aber die Bussfahrer stempeln an Briefkastenähnlichen Automaten ihre Durchfahrt auf einem Fahrplan ab.</p>
<p>Der Verkehr in Lima ist geprägt von alten, rostigen, stinkenden, röhrenden und verbeulten Autos (das wäre was für unsere MFK!). Ampeln sind grundsätzlich bedeutungslos und Fussgänger haben keinen Vortritt. Polizisten sind immer in schusssicherer Weste anzutreffen, meistens mit einem 125er unterwegs. Was geahndet wird ist schleierhaft, da das ganze Verhalten auf den Strassen zu büssen wäre.</p>
<p>Warum die alten Autos noch fahren haben wir gestern gesehen, in einer Strasse konnte man von Motoren, über Getriebe und Radachsen alles für das Lebenserhalten eines Autos kaufen. Repariert wird auf der Strasse und Ölwechsel gemacht wahrscheinlich auch.</p>
<p>Gesundheitlich sind wir intakt, die Rache des Montezumas hat uns noch nicht erreicht. Das Essen ist sensationell, super Brot (kein Hiestand-Serienschaumgummi) und wahnsinnig geiles Fleisch! (auch zweibeiniges&#8230; Sorry, Dominik meint gerade, dass man dies nicht schreiben kann.)</p>
<p>Hasta Luego nos amores, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>11. Januar 2008: Limaaaaaaaaa, hält uns immer noch fest</h4>
<p>Hola los gringos quien no son en vacancias</p>
<p>So, wir melden uns wieder mal aus Noise-City! Der Lärm ist konstant, laut und nie endend! Gestern waren wir ein bisschen flach da letzte Nacht die Bauarbeiten zum Abbruch des Nachbarhauses begonnen haben (hier wird alles von Hand geklopft, es ist in ganz Lima kein Baukran zu sehen) und heute hatten wir einen 12 stündigen Marsch zu Ämtern, Notariaten, wieder Ämtern, Kopierbüros und zuletzt, man glaubt es kaum, zu den Töffs!!!!</p>
<p>Wir mussten die Kiste öffnen, damit der offizielle Kerl vom Zollamt validieren konnte, ob die Daten mit den Ausweisen und Zollpapieren übereinstimmen. Der Bruder des Typen vom Transportbüro (Piranha) hat uns den ganzen Tag geholfen. Gegen Abend ist er mit einem Stapel Kopien von sicher 10cm Höhe mit Stempeln und Unterschriften rumgerannt. Aber am Schluss ist uns halt trotzdem die</p>
<p>Zeit ausgegangen. Es gibt noch ein Problem welches gelöst werden muss, nämlich dass zwei Motorräder in einer Kiste angekommen sind. Das ist mit dem Komputersystem der Zollbehörden nicht machbar. Der Zollbeamte muss nun seinen Jefe fragen ob das Problem lösbar ist. Was danach passiert, wissen wir nicht.</p>
<p>Gestern sind wir beide ein bisschen Flach gelegen, da wir in einem Hamburger in einem Touristenrestaurant schlechtes Fleisch erwischten. Ein Tag kacken wie die Wilden, nun ist aber wieder alles stabil, nur die Fürze sind noch atemberaubend. Aber das interessiert Euch sicher nicht sehr fest.</p>
<p>Vorgestern Abend waren wir am Strand in Miraflores und haben den Gleitschirmfliegern zugeschaut. Da hat uns einer in „Züridütsch“ angesprochen woher wir sind. Er selbst ist 60 und seit 14 Jahren in Lima. Koni (so hiess er) hat uns dann in seinen Jass-Spunten eingeladen, wo wir nach drei Pisco-Sour den Frust mehr als weggespühlt hatten. Aber „un poco loco“ sind sie alle da. Das mit dem „Carnet de passages“ war übrigens eine Sache von etwa 50 Kopien, 100 Unterschriften und sicher 200 Stempeln, von verschiedenen Notariaten welche aber in der Summe nichts gekostet haben. Wir kriegen auch von Peru einen Fahrzeugausweis, welchen während drei Monaten für ganz Südamerika gültig ist.</p>
<p>So, jetzt gehen wir noch ein bisschen in der Stadt rumstolpern, vielleicht gibts noch was interessantes zu Sehen.</p>
<p>Hasta Luego mes amores! Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>15. Januar 2008: und täglich grüsst uns Lima</h4>
<p>Hallo meine Käse- und Schokoladeesser!</p>
<p>Es ist wieder mal viel Dreckwasser den Rio Rimac runtergeflossen (obwohl der so zähflüssig aussieht, da kann von Fliessen fast keine Rede sein) seit wir uns zum letzten Mal gemeldet haben. Wir hatten letzten Donnertag die Kiste schon offen vor uns und dann ist das Problem mit den zwei Töffs in einer Kiste aufgetreten. Das war viel dramatischer, als zuvor angenommen! Am Freitag haben die Kerle von</p>
<p>der Spedition verlangt, dass wir einen Brief unterschreiben den wir nicht verstanden. &#8220;It&#8217;s just a little lie, not dangerous&#8230;&#8221; auf so was hatten wir keinen Bock! Also haben wir uns das nochmals anschauen</p>
<p>wollen, und da sowieso noch ein Wochenende dazwischen lag, konnten wir das auch auf die Reihe kriegen. Zum einen hat Roly ihn übersetzt (vielen Dank!!!!!!!) und zum Anderen ist der heisse Teil, in dem steht das Philipp die Reise abbricht, Dominik alleine weiterfährt und deshalb die Kiste geteilt werden muss, nicht mehr drin. Also alles halb so wild. Zur Sicherheit haben wir heute noch mit dem Zollchef von Callao (Ivan Rojas, ein Freund von unserem Speditionskameraden) ein paar Worte wechseln können. Der hat uns versichert, dass es kein Risiko ist diesen Brief zu unterschreiben. Also haben wir‘s getan und morgen können wir endlich die Töffs zusammensetzen und auf je ein Pallet binden, damit der Zollexperte, welcher dann das Ganze nochmals zu Augenschein nimmt, wirklich zwei verschiedene Pakete sieht. Ist dieser verschwunden, können wir die Öfen wieder vom Pallet runter nehmen und wegfahren. Die Leute sind echt kompliziert hier!</p>
<p>Heute sind wir mit dem Spediteurchef und seinem Bruder in einer Fischbeiz gewesen, wo nur Taxi- und Truckerfahrer einkehren. Laut unseren peruanischen Freunden der beste Fischverfutterer von Lima. Der Kerl fragte uns, ob cevitsche (oder so) gut sei zum Bestellen und wir haben beide wacker genickt. Es kam so wie es kommen musste, roher, kühler Fisch mit Tintenfischstückchen (auch Roh) und dazu eine scharfe Rahmsauce mit Chilli und Kardammon&#8230; Das Essen war fantastisch! Auch jetzt, 6 Stunden danach ist noch nichts von einer Salmonellen- oder Amöbenvergiftung zu merken. Wir haben mit reichlich Bier und Inka-Kola gespült, so kann eigentlich auch nichts schief gehen. Die Peperoni die da auch noch drinn war schnappte sich Dominik, da meldete unser Freund : &#8220;&#8230; be careful, with taht you can go to the moon&#8230;&#8221; war richtig scharf aber mein Magen ist auch immer noch O.K.</p>
<p>Gestern Abend sind wir noch im Downtown von Lima gewesen und haben live Hardrock gehört. War noch gut, die Musik. Ein bisschen lästig waren die zugekoksten Indios. Jeder wollte uns die Hände schütteln und nach diesem handschweissigen Vorgang wurde auch immer kräftig von dem weissen Pulver angeboten, auch wenn wir immer abgelehnt haben. Als um uns herum alle Augen aus den Höhlen quollen und jede Nase gepudert war, haben wir aus Sicherheitsgedanken den Laden verlassen. Wenn man mitten in einer drogierenden Gruppe sitzt und die Polizei auffährt, kommt man ob schuldig oder nicht in U-Haft. Das wollten wir uns ersparen hier in Peru.</p>
<p>So, jetzt haben wir euch wieder zehn Minuten von eurer wertvollen Arbeitszeit geklaut, aber da werdet ihr kaum böse sein.</p>
<p>Bis bald, Philipp &amp; Dominik</p>
<h4>16. Januar 2008: Mechen bei 25 Grad und Sonnenschein!</h4>
<p>hola mis amigos suizas</p>
<p>es ist schon unglaublich, heute durften wir im Zollager unsere Töffs zusammenbauen (Sonnenschein, 25 Grad, 80% Luftfeuchte). Nach getaner Arbeit dann der Lohn für die Mühe, beide ¨Schimel¨ laufen einwandfrei. Fahren durften wir jedoch nur auf die Waage um das Einzelgewicht zu bestimmen. Danach wurden unsere beiden Töff auf einzelnen Paletts festgezurrt und müssen nun noch eine Nacht im Zollager schlafen. Somit währe das Problem mit den 2 Kisten gelöst.</p>
<p>Morgen werden wir dann noch finanziell vom Zollager abgezockt werden und dürfen dann endlich beginnen das schöne Land zu erkunden!</p>
<p>Wir freuen uns Lima endlich den Rücken zu kehren und auf den Töffs zu sitzen!</p>
<p>Liebe Grüsse ins Schoggi-Land, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>18. Januar 2008: on the road!</h4>
<p>Hallo Zusammen</p>
<p>der Wartekrimi in Lima ist beendet, wir sind heute die ersten paar Kilometer gefahren. Bereits haben wir die Nazca-Wüste durchqueren wollen, sind nun aber doch von der Dunkelheit eingeholt worden und haben darum in Palpa unser Nachtquartier bezogen (Kosten 20 Soles = CHF 8.-)!</p>
<p>Die Panamerikana ist sehr eindrücklich, meistens gehts geradeaus, wir müssen aber stehts wachsam fahren da sich diverse Gegenstände auf die Strasse verirren. Obwohl Schilder das deponieren von Steinen auf der Fahrbahn ausdrücklich verbieten&#8230;..</p>
<p>Morgen geht es definitiv in die bergigen Anden, wir haben uns heute deshalb vom Pazifik verabschiedet.</p>
<p>Das email an Philipps-Familie kommt ausnahmsweise von meiner email, da Bluewin offenbar am Ranzen liegt. Aber wir schreiben sowieso immer nur ein email, wir wollen Reisen nicht mailen!</p>
<p>Viele Liebe Grüsse aus der heissen Nazca-Wüste, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>20. Januar 2008: Aus den hohen Anden</h4>
<p>Hallo meine Lieben</p>
<p>Das Hotel in der Nazcawüste haben wir überlebt, auch wenn uns in der Nacht die Käfer fast aus dem Bett getragen haben. Fluchtartig sind wir dann nach Nazca gedonnert, wo wir ein Kreolisches Frühstück genossen. Dabei haben uns zwei Bebbis angehauen, angezogen von unseren Töffs.</p>
<p>Die beiden sind auch mit Hondas unterwegs, sie sind sechs Wochen vor uns in Mexiko gestartet. Christoph und Martin müssen wie wir, ende Februar in Buenos Aires aufs Flugzeug. So sind wir jetzt schon den zweiten Tag zu viert unterwegs.</p>
<p>Gestern in Nazca haben wir die Scharrbilder (Nazca-Linien) noch aus einer einmotorigen Cessna betrachtet. Na ja, so gut es ging (fast kotz). Danach sind wir über eine haarsträubende Strasse (in den Schlaglöchern hätte man Autos verstecken können) nach Puquio (3200m über Meer) ins nächste Hotel-Desaster gelangt&#8230; also wieder keine Dusche!</p>
<p>Heute sind wir über die westlichste Andenkette getuckert, zwischendurch waren 4500m über Meer auf dem GPS zu sehen! Unsere Hondas laufen bestens, ausser wenn das Benzin mit Dreck versaut ist (Vergaserzerlegung auf 3800m). Auf den Geraden liegt aber auch auf diesen Höhen noch eine angemessene Geschwindigkeit drin. Aber der ganze Zauber ist kalt. Jetzt sind wir in einem Hotel mit warmem Wasser (man staunt) auf 2300m. Die Temperaturen hier sind angenehm aber es regnet wegen der Regenzeit auch viel.</p>
<p>Morgen fahren wir nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt!</p>
<p>Noch was zu den Aussagen dass Töfffahren gefährlich sei: Wir haben bis jetzt noch kein Motorrad gesehen das einen Unfall hatte, dafür sind uns schon drei eingeschossene Reisecars unter die Augen gekommen! Wir übertreiben es trotzdem nicht und fahren anständig. Unsere luftgekühlten, nockenwellengierigen Motoren danken es nachhaltig&#8230; hoffentlich! Wir haben riesig Spass am Fahren!</p>
<p>Liebe Grüsse in die Schweiz, Dominik &amp; Philipp</p>
<p>PS: Kann jemand bei Sämi Schmid nach Fragen, ob die zwei Wochen Warterei auf die Töffs unserem WK (= warten können) &#8211; Konto als Diensttage gutgeschrieben werden können?</p>
<h4>23, Januar 2008: Aus der Stadt in den Wolken</h4>
<p>Hallo meine Lieben</p>
<p>Gestern waren wir auf dem Machu Picchu. Es war schlicht genial und ruinös! Was die Kerle hier vor 3000 Jahren auf die Bergspitze montiert haben, übertrifft alles was in Europa an Steinhaufen zu sehen ist. Perfekt geklopfte Steine, ohne Mörtel zu einer Mauer zusammengefügt, dass nicht mal ein Blatt Papier zwischen die riesen Klötze passen würde&#8230; Und alles so gut erhalten, als wäre es gestern gebaut worden. Auch die Fahrt mit der Andenbahn war spektakulär! Es hat ein bisschen geholpert und bei jedem Beschleunigen ist eine dicke Dieselwolke zum Himmel gestiegen, aber in einem Tal Bahn zufahren wo es so eng ist, dass nur ein Fluss und ein Bahntrasse Platz hat, ist sehr eindrücklich. Eindrücklich waren auch die Preise, wir haben zusammen über 300 US$ liegen lassen.</p>
<p>Unsere beiden Bebbis haben definitiv im Urwald einen Käfer aufgelesen, sie sind gestern mit Coca-Tee und Antibiotika im Bett geblieben.</p>
<p>Wir sind jetzt wieder alleine Richtung Titicacasee unterwegs. Heute nächtigen wir in einem Hotel auf 3500m Höhe. Da wurde das Koffertragen in den dritten Stock zur Atemprobe. Morgen werden wir wahrscheinlich den Titicacasee zum ersten mal sehen.</p>
<p>Gesundheitlich geht es uns sehr gut und unsere Verdauung ist stabil mit den einheimischen Essgewohnheiten. Heute Mittag haben wir einen Kaffee bestellt. Die Indiofrau aus dem Restaurant hat nach „Cafe con Chicharron“ gefragt und wir haben eifrig genickt. Es kamen zwei riesen Teller mit grossen, gebratenen Schweinestücken, fritierten Kartoffelscheiben und einem Riesenmaiskolben drauf&#8230; So wurde aus dem Kaffee ein Mittagessen. Wir haben uns damit auch finanziell ziemlich ruiniert. Es kostete umgerechnet 8 SFr&#8230;. für beide!</p>
<p>Wir sind noch ein paar Tage in Peru, aber Bolivien wartet bereits! Wir freuen uns auf noch höhere Pässe mit noch dünnerer Luft. Die Landschaft ist unglaublich schön! Auf den Hochplatteaus (wie hier auf 3500m) wird Land- und Viehwirtschaft mit Muskelkraft betrieben, sehr eindrücklich!</p>
<p>Vielen Dank für die vielen Mails von euch die uns immer wieder etwas aus der Schweiz (hat es schon Schnee?) wissen lassen.</p>
<p>Die beiden Bebbis betreiben den Aufwand eine Homepage von hier aus aktuell zu halten, ein Blick darauf lohnt sich! Eventuell gibts dort auch Bilder von uns. Link: www.oelspur.ch</p>
<p>Unsere Bilder folgen im März auf www.toroteam.com</p>
<p>Wir melden uns wieder.</p>
<p>Seid alle herzlich gegrüsst, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>25. Januar 2008: hohe Gefühle am Titikakasee</h4>
<p>Seid gegrüsst vom Titikakasee</p>
<p>Wir haben gestern Abend den Titikakasee bei Puno erreicht. Das Nachtessen in Puno topte noch einmal alles bis jetzt in Peru verspiesene. Es gab Alpaca an einer Cointreau-Zitronengras Sauce,(ja sie sind ja soo niedlich, aber hier eben Nutztiere wie bei uns die Kühe), dazu etwas gekochte Riesenkartoffeln und Erbsen.</p>
<p>Heute besuchten wir die Uros, sie leben auf dem Titikakasee auf 40 schwimmenden Schilf-Inseln. Viele von ihnen haben das Festland noch nie betreten! Es war sehr eindrücklich zu sehen wie auf dem Wasser gelebt wird. Gründe warum die Uros auf dem Wasser leben gibt es gleich drei: Früher flüchteten sie vor den Inkas und deren Kriege, der See (es ist fast ein Meer) reguliert das rauhe Klima als Wärmespeicher und heute ist es dank dem Turismus sehr attraktiv auf dem See zu leben! Die Uros sind handwerklich sehr begabt, sie erstellen Decken, Instrumente, Miniaturschilfbote und Schmuck in einer herrlichen Farbenpracht! Generell sind die Peruaner in solchen Dingen sehr begabt, vor allem die Farbenpracht widerspiegelt für mich ihre Lebensfreude.</p>
<p>Heute nächtigen wir in Pomata direkt am Titikakasee (Zimmer für umgerechnet CHF 8.- , weiterer Kommentar überflüssig&#8230;.).</p>
<p>Morgen werden wir dann mit der Fähre nach Copacapana, Bolivien übersetzen. Peru hat uns als wie mehr gefallen, wir sind gespannt wie uns Boliven empfängt. Natürlich am Meisten wie umgänglich die Zöllner sein werden, aber wir nehmen diesbezüglich 2 Wochen erfahrung aus Lima mit <img src='http://www.domtec.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele liebe Grüsse, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>31. Januar 2008: News aus Chile!</h4>
<p>Hola mes amigas y amigos</p>
<p>Es ist viel Wasser in den Pazifik geflossen, seit wir das letzte mal die Tasten unter die Finger genommen haben. Damals waren wir in Peru und um es vorweg zu nehmen, wir haben Bolivien bereits durchfahren und sind jetzt bei 25 Grad Temperatur an der chilenischen Pazifikküste!</p>
<p>Zuerst zum Grenzübertritt von Peru nach Bolivien. Gepeinigt von Lima haben wir uns vorbereitet wie Gladiatoren vor dem Endkampf. Am Zoll wurden wir von Grenzgeiern ausgelacht, dass zwei Gringos mit Motorrädern ohne Peruanische Frauen das Land verlassen, Dreckskerle. Kurz vor Aussprache von ausfälligen Bemerkungen haben wir gemerkt, dass dies die Zollbeamten waren. Entsprechend locker war der Übertritt nach Bolivien. Eine knappe Stunde später hatten wir bolivianische Papiere für die Töffs und alle Formalitäten waren erledigt. Wenige Kilometer später kamen wir in eine Militär-Strassensperre und es wurde Geld für die Durchfahrt nach Copacabana verlangt. Wir waren einverstanden unter der Bedingung, dass wir eine Quittung bekommen können. Nach ein paar mürrischen Blicken war das ganze dann ohne Bezahlung erledigt, Korruption umgangen!</p>
<p>Am gleichen Tag fuhren wir weiter nach La Paz. Dazu nahmen wir eine Fähre über den Titicacasee. In perfektem Zustand war die Barke nicht (Kapazität von zwei Autos und eben so vielen Motorrädern), ein kleiner Aussenborder musste für den Vortrieb im Wasser reichen, sehr abenteuerlich. Auf der Zufahrt nach La Paz sind wir im Armenviertel „El Alto“ in eine Marktstrasse einbogen. Es gab kein Zurück! Für den folgenden Kilometer Weg hatten wir eine Stunde! Inklusive 100 Gramm Fein- (und Grob-)Staub aus den Abgasrohren der völlig überlasteten Dieselbusse. Das war lebensverkürzend, auch wegen dem Nervenverbrauch&#8230;</p>
<p>Am nächsten Tag ging es über den Cumbre-Pass (4670m Höhe, Rekord bis anhin) von La Paz in die Yungas (Welcome to the Jungle, Baby). Wir durchquerten alle Vegetationszonen im Schnelldurchgang, bis wir am Schluss nach Regen und 150km Schotter- und Schlammpisten auf 1000m Höhe mit Mücken zu kämpfen hatten. Am nächsten Tag nahmen wir eine abgekürzte Strecke wieder zurück und statteten der „Ruta de la Muerta“ einen Besuch ab. Unterdessen ist dies nicht mehr die Hauptverkehrsachse, deshalb hatte es keinen Verkehr und war völlig gemütlich (ha, ha, ha) zum Befahren. Kaum vorstellbar wie hier Lastwagen an 500m tiefen Abhängen bei abbröckelnder Strasse sich kreuzten&#8230; Aber wir waren ja die einzigen an diesem verhangenen Tag.</p>
<p>Die Rueckfahrt über den Cumbre-Pass war dann nicht mehr so lustig, auf der Passhöhe hat Schneetreiben eingesetzt und der Regen hat die Strasse weggespült. So mussten wir ein Umleitung auf die alte Strasse nehmen: Einbahnverkehr mit 30cm-Spurrillen, beide mit reissenden Bächen von braunem Wasser gefüllt, welches am Strassenrand 100m in die Tiefe stürzte. Danke an die Geländereifen, mit normalen Pneus wären wir da niemals durchgekommen. Tags darauf verliessen wir das Moloch La Paz in Richtung „Salar de Uyuni“. Auf dem Weg dahin trafen wir wieder die Basler Martin und Christoph. Sie versuchten es auch zum Salar. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Mail von Martin an uns: &#8220;Wir haben versucht von Challapata aus nach Uyuni zu kommen. Nachdem ich das Motorrad im Schlamm versenkt habe (Kniehoch) und wir dann die erste Flusspassage vor Augen hatten, sahen wir uns gezwungen umzudrehen. Velofahrer die wir getroffen haben, haben uns auch recht gegeben. Z.T. ist die Strasse Brusthoch überflutet. Sie hatten für die 100km 4 Tage</p>
<p>(sprich nur wenig langsamer als zu Fuss). Wir sind dann weiter nach Potosi, wunderschön! Aber die Strasse zur Argentinischen Grenze ist gemäss den Locals auch fast nicht passierbar. Es wurde von über 7 Stunden für 180km gesprochen und dann ist man erst an der Grenze. Von der argentinischen Seite wussten sie nichts, aber mein Buch spricht von einer &#8220;unpaved road&#8221;, von welcher während der Regenzeit und einen Monat danach abgeraten wird.&#8221; Es ist auch noch zu sagen, dass im Moment viele Strassensperren von aufgebrachten Bauern die Fahrt durch Bolivien erschweren. Es sind massive politische Probleme im ärmsten Land Südamerikas zu lösen&#8230;</p>
<p>So sind wir mit Ihnen weiter nach Chile gefahren. Bis jetzt hatten wir alle Ziele, die wir Anfahren wollten erreicht und den Salar (er ist im Moment sowieso mit Wasser überflutet) gibt es auch in ein</p>
<p>paar Jahren noch&#8230;</p>
<p>Die Fahrt nach Chile war sensationell. Was da vor der Bolivianisch &#8211; Chilenischen Grenze geboten wird ist schier unglaublich! Dagegen ist der mittlere Westen der USA mit den Canyons nur ein verblichener Mickey Mouse! 100km erodiertes Gelände in den wundervollsten Formen und Farben. Und dazwischen immer wieder Flusstäler mit satten grünen Wiesen. Dies alles auf 4000m Höhe! Übernachtet haben wir auf dem Grenzort Laguna auf Rekord verdächtigen 4300m Höhe. Atemnot inklusive&#8230; Die Zollformalitäten nach Chile waren sehr streng (Drogenhandel), alle vier Töffs wurden akribisch durchsucht. Aber sonst ging das ganze problemlos vonstatten. Zeitaufwand im Bereich von 2-3 Stunden.</p>
<p>An der chilenischen Küste in Arica angekommen haben wir alle wieder Routenplanung gemacht. Dabei haben wir uns von Martin und Christoph getrennt, sie wollen noch die „Carratera Austral“ in</p>
<p>Feuerland befahren&#8230; Dies macht für sie noch etwa 10&#8217;000km in diesem Monat. Immer hart am Gas&#8230; Wir nehmens ruhiger und rechnen noch mit etwa 4000-5000 Kilometer (bis jetzt sind fast 4000 Kilometer auf dem Zähler) und besserem Wetter in den südlichen Anden. Momentan sind wir in der Atacamawüste, sie ist die trockenste der Welt, es gibt Orte wo seit der Wetteraufzeichnungen noch kein Tropfen Regen gefallen ist. Trotzdem ist es nicht sehr heiss (etwa 30 Grad), da vom Meer her immer eine steife Brise weht. Dies erzeugt auch eine einseitige Abnutzung der Reifen, da wir in einem ungemütlich schrägen Winkel mit den Öfen durch das Wüstengebiet donnern müssen. Aber der Wind ist konstant, also kein wildes Schlingern wie man das vom Mistral in Südfrankreich kennt&#8230;</p>
<p>Heute gönnen wir uns einen Ruhetag. Wir übernachteten in Iquique in einem Ferienbungalow, in Sicht- und Hörweite des Pazifiks. Iquique ist schlicht genial, eingeklemmt zwischen dem Sand der Wüste und dem blauen Pazifik. Hinter der Stadt stehen gross die ersten Wanderdünen. Wir rollen später noch ein paar Kilometer der Küstenstrasse entlang zum nächsten Zeltplatz. (sonst hätten wir</p>
<p>den Blachen ja vergebens dabei).</p>
<p>Noch ein Hochspruch zu unseren Hondas: Regen, Schlamm, Sandstürme, Schlaglöcher, tropisches Klima, grosse Höhen und Schnee konnten die Hondas nicht in die Knie zwingen! Nicht einmal das „Gasolina Especial“ aus Bolivien (mit Kies angereichert und mit satten 80 Oktanen ausgestattet) hat merklichen Leistungsverlust erzeugt. Auch Ölmangel wird nur durch lauteres Klackern untermalt.</p>
<p>Viele liebe Gruesse, Dominik &amp; Philipp</p>
<p>P.S. An unsere geliebten (Vanessa und Martina): Wir werden gerade aus dem Internetschuppen raus geworfen, werden uns aber noch telefonisch melden. Seid geküsst!</p>
<h4>5. februar 2008: &#8220;schwitz&#8221; in der Wüste</h4>
<p>Hallo liebe Freunde</p>
<p>In der Schweiz ist es kalt haben wir gehört, uns tropft dafür der Schweiss von den Achseln.</p>
<p>Unser angekündigter Campingausflug gipfelte in einem wilden Campieren am Pazifik, es war wirklich schön! Weniger schön war, dass Tags darauf die Küstenstrasse nach 120km gesperrt war. Wir mussten umdrehen und auf die Panamericana zurück. Wir versuchten noch durch die Wüste zu fahren, versandeten aber Buchstäblich weil unsere Töffs dafür zu schwer waren. Bilanz: 420km Camping Rundfahrt um wieder im gleichen, schönen Bungalow zu landen.</p>
<p>Dort gönnten wir dann unseren Töffs einen Ölwechsel, sie haben bis jetzt jede Strapaze anstandslos mitgemacht! Nach getaner Arbeit gönnten wir uns noch einen Wellenritt im wilden Pazifik, es war schlicht genial mit den riesigen Wellen zu kämpfen.</p>
<p>Dann war leider wieder Kilometerfressen auf der Panam angesagt. Es gibt roten, braunen, gelben, weissen, groben und feinen Sand zu bestaunen. Zudem werden wir täglich von den chilenischen Polizisten angehalten und nach Drogen durchsucht. Bei einer Durchsuchung treffen wir Dan O´Brian, er ist Kanadier und mit seinem 1100 Chopper von Neufundland gestartet. Ein echt komischer Kauz, er fährt in Jeans, einer Adidas-Trainerjacke und ohne Handschuhe! Wir fahren eine Weile gemeinsam auf der Panam, bis wir ihm zu langsam sind, da trennen sich unsere Wege. In Copiapio zeigen sich dann auch Spuren an Philipps Hinterreifen, wir beschliessen ihn beim lokalen Töffhändler zu wechseln. Danach brechen wir zum Paso San Franzisco auf um nach Argentinen zu gelangen. Wir kommen noch bis zum chilenischen Zoll, dort dürfen wir auf 4300 m.ü.M. im Zollgebäude auf Matratzen übernachten. Die Nacht wird bitterkalt dafür weckt und am Morgen der Drogenschnüffelhund der Zöllner persönlich (er sieht aus wie Komissar Rex)! Für einmal ein ganz lieber &#8220;härziger&#8221; Schäferhund.</p>
<p>Nun sind wir in Fiambala, Argentinen gelandet, es war bis jetzt die schnellste Einreise in ein neues Land. Wir haben sogar ganz locker mit dem Zöllner diskutiert wie das währe, wenn wir unsere Töffs in Argentinen verkaufen würden&#8230; Ist kein Problem, die Hälfte bekommt der Staat und wir sind den Stempel im Pass los! Na also!</p>
<p>Wir möchten nun nochmals Richtung Chile fahren, über den Paso Agua Negra, soll der Höchste hier sein! Dann sind noch ein paar Ruhetage am Pazifik vorgesehen bevor wir nach Buenos Aires pilgern und diese fantastische Reise beenden.</p>
<p>Wir melden uns wieder wenn wir Tasten unter die Finger bekommen.</p>
<p>Seid lieb gerüsst aus dem heissen Argentinien, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>9. Februar 2008: wir lassen die Bilder sprechen</h4>
<p>Hallo Ihr, zuhause an den BildschirmenSeit dem letzten Mail aus Fiambala sind wir durch das argentinische Hochland gefahren. Viele Wasserdurchfahrten und Schlammpassagen haben wir gemeistert. Selten befahrene Strassen werden nicht wie in Europa mit Brücken über die Flüsse ausgestattet, sondern die Strasse wird abgesenkt, damit das Wasser (und der Gröll) ungehindert durchfliessen kann. Ergibt dann alle 200m eine Flussdurchfahrt&#8230; auf 80km Distanz&#8230;</p>
<p>Manchmal waren die Flüsse auch ganz sauber, so dass es zum Bade geladen hat. (Siehe Bilder)</p>
<p>Argentinien hat uns bis an hin sehr gut gefallen. Eine gute Mischung aus den bis jetzt bereisten Ländern. Wir fühlen uns wie in Italien vor 20 Jahren.</p>
<p>Um wieder nach Chile zu kommen, haben wir den Paso Agua Negra unter die Räder genommen und wieder mal den Höhenrekord geknackt! Passhöhe auf eisig kalten 4750m.ü.M. Die 150km Schotterstrasse war auf der argentinischen Seite sehr spassig (driften in der Kurve) und auf der chilenischen Seite von Wellblech mit Amplitude 10cm geprägt. Die Hondas haben auch das überlebt, nur unsere Gedärme sind ein Bisschen verdichtet.</p>
<p>Die Grenzpolizisten von Chile sind weiblich, bildhübsch und kaum mehr als 25 Jahre alt. Trotzdem gingen sie streng nach Vorschrift vor, das Gepäck wurde komplett durchsucht.</p>
<p>Momentan halten wir uns in Vicuña auf. Zeitlich sind wir vor dem Plan (den wir nicht haben) und können noch im Nationalpark campen gehen.</p>
<p>Geniesst die Bilder! Liebe Grüsse aus dem warmen Chile, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>18. Februar 2008: Gruss aus der Mückenzucht&#8230;</h4>
<p>Hallo Ihr Frierenden</p>
<p>Wir sind etwa 100km vor Buenos Aires. Ja, wie Ihr seht haben wir seit dem letzten Mail ordentlich Kilometer auf den Tacho gebrannt. Zwar nur auf den von Dominik, da Philipp&#8217;s Tacho tot ist, wahrscheinlich überdreht.</p>
<p>Seit dem letzten Mail aus Ovalle (Chile) sind wir in den Nationalpark Freye Jorge gefahren und haben vor geschlossenen Toren wiedermal wild campiert. Tags darauf besichtigten wir den Park und fuhren nach Valparaiso. Dort haben uns die Hunde fast gefressen, dafür hatten wir ein günstiges Hotel (drei für zwei, wenn man zu Dumm ist um das Geld ein zu kassieren). Die Stadt hat uns aber gefallen, ist doch ein Teil davon UNESCO-Weltkulturerbe. Ihr seht, wir betätigen uns auch kulturell und nicht nur den Gasgriff! Die vielen kleinen, farbigen Häuser haben einen besonderen Charme.</p>
<p>Nach zwei fahrfreien Tagen in Valparaiso sind wir über den Passo Christo Redentor (zu fahren wie der Grimsel, nur zehn mal länger) nach Argentinien gefahren. In Mendoza angekommen, wollten wir wegen der hohen Temperaturen die Motorräder verkaufen, und mit dem Bus nach Buenos Aires fahren. Nur hat kein Töffmech mitgemacht, da wir natürlich keine argentinischen Papiere für die Töffs besitzen. Also kommt Plan B zum Zug. Wir fahren nach Uruguay und parkieren sie dort für immer (mögt Ihr euch an Koni Schilter aus Lima erinnern? Das war seine Idee!). Wir sind aber sicher, dass sich die Töffs dort irgendwann selbständig machen&#8230;</p>
<p>Vielen Dank für die vielen Antwortmails, leider können wir aus Zeitgründen nicht alle beantworten. Aber wir werden euch mit vielen Fotos entschädigen, welche es nach unserer Heimkehr anzuschauen gibt.</p>
<p>Wir werden in wenigen Tagen an den Stränden von Uruguay liegen und bei einem Caipirinha an euch denken!</p>
<p>Bis bald und seit lieb gegrüsst, Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>22. Februar 2008: Bericht aus La Paz</h4>
<p>Hallo zusammen (langsam gehen uns die Begrüssungsfloskeln aus)</p>
<p>Für einmal schreiben nicht wir, sondern über uns wurde ein Bericht verfasst!</p>
<p>Wir haben euch das vorenthalten, aber auf dem Cumbre Pass bei La Paz zur Ruta Muerte haben wir zwei Reporter von Schweizer Radio International getroffen. Sie fanden unsere Reise bemerkenswert und haben mit uns am Abend darauf in La Paz ein Interview durchgeführt. Den Bericht dazu könnt Ihr in folgendem Link finden. Der Text ist zwar nur in Spanisch vorhanden, aber wir haben das</p>
<p>Interview schliesslich auch in Spanisch gegeben (Blöff).</p>
<p>Link: <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.html?siteSect=881&amp;sid=8723674" target="_blank">http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.html?siteSect=881&amp;sid=8723674</a></p>
<p>Liebe Grüsse und viel Spass beim übersetzen. Vielleicht hilft euch ja Mimi <img src='http://www.domtec.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Dominik &amp; Philipp</p>
<h4>27. Februar 2008: letzte Meldung von der südamerikanischen Kontinentalplatte</h4>
<p>Hallo Zusammen</p>
<p>Unsere Reise ist bald vorbei, darum melden wir uns ein letztes Mal per email. Danach wird es dann wohl viele Geschichten und Anekdoten geben welche wir gerne mündlich überliefern.</p>
<p>Nachdem wir den Flughafen Buenos Aires gefunden hatten, bauten wir dort unsere Töffs etwas um. Am Flughafen war es möglich unser nicht mehr benötigtes Reiseequipment zu deponieren. Nach der Umbauaktion hatten wir noch je eine der Alukisten auf dem Gepäckträger montiert, in die konnten wir bequem unsere Rucksäcke mit den Badehosen stecken. Wir fuhren federleicht bepackt in die Grossstadt Buenos Aires, es war lange nicht so schlimm wie erwaret. Natürlich fuhren wir noch über die Avenua de 9. Julio, die breiteste Hauptstrasse der Welt. Wir zählten ganze 20 Spuren, da gab es sogar Platz für einen kleinen Wheelie&#8230;</p>
<p>Wir nächtigten in Buenos Aires und nahmen Tags darauf die Fähre nach Uruguay. Das Zollprozedere am Hafen war chaotisch und unorganisiert, wir stolperten durch einen Rohbau und kamen in letzter Sekunde noch auf das Schiff. Dazu verschluckte sich Philipps Töff noch an dem zuletzt getankten Shell-Comun (Octan 83) und wir mussten den Töff auf die Fähre schieben. Analyse des Übels: Metallspäne im Benzin verstopften den Vergaser&#8230;</p>
<p>Die Ankunft in Uruguay war ähnlich unübersichtlich, plötzlich wurden wir von den Zöllnern aus der Autoschlange nach vorne gewunken. Der Zöllner erklärte irgend etwas unverständliches und lief dann davon. Da es den Anschien machte er würde nicht bald wieder kommen und zusätzlich das Hafentor in Sichtweite war, sind wir ohne die Fahrzeugformalitäten aus dem Hafen gefahren. Wir winkten den Aduanas noch fröhlich zu, diese winkten fröhlich zurück und so waren unsere Öfen schwarz nach Uruguay importiert.</p>
<p>Auf dem Weg nach Montevideo fuhren wir durch kilometerlange Palmen-Alleen, Uruguay ist eine richtig schöne Bananenrepublik. Da Philipps Töff wieder zu spuken anfing fuhren wir in Libertad zu einem Automech und versuchten die Töffs zu verkaufen. Wir wurden aufs Land zu einem Töffmech gebracht, vor seiner Werkstatt standen ca. 20 ausgeweidete Töffs. Der Herr Mechaniker zeigte Interesse an den Maschinen und testete diese sogleich. Danach tätigte er ohne eine Mine zu verziehen einige Telefonate. Danach kam er zu uns und sagte, dass drei &#8220;Hombres&#8221; vorbeikommen würden. Wir warteten auf der Wiese und staunten wie sich eine Volksversammlung anzubahnen schien. Nach einer Stunde waren an die 20 Nasen um unsere Töffs versammelt und feilschten wild wer welchen Töff bekommen soll. Nach einer weiteren Stunde war es klar: zwei 20-Jährige werden künftig mit den Hondas crossen und wir bekommen 1500 US Dollar für die beiden Töffs. Danach</p>
<p>ging alles sehr schnell, der Herr Mechaniker riss sich die beiden Alucases unter den Nagel und wir sassen im Bus nach Montevideo.</p>
<p>Nach einer Nacht Montevideo haben wir uns nach den schönsten Stränden in Uruguay erkundigt. Punta del Este wurde von allen als Topadresse genannt. Also, auf zur Busstation und mal Tickets besorgen. Umgerechnet haben wir für die 150km etwa 7 Franken bezahlt&#8230; ohne Halbtax!!! Die Busunternehmen würden der SBB richtig Konkurrenz machen. Nur die ganze Geschichte mit Abgasen und Russfiltern ist natürlich der Nachteil vom Strassentransport.</p>
<p>In Punta del Este angekommen sind uns die äusserst knappen Bikinis aufgefallen, noch bevor wir ein Hotel fanden. Wie wir bald gesehen haben ist diese Stadt zu Vergleichen mit den Häuserschluchten an der Costa Brava. Aber der Sand war schön und die Atlantikwellen toll! Nur die Wasserqualität war fragwürdig, kommt doch im Rio del Plata der Rio Paraná ins Meer. Vor Montevideo ist der Süsswasserfluss sicher 100km breit und schön braun.</p>
<p>Drei Tage haben wir uns in Punta del Este die Bäuche gebräunt und das Geld vom Töffverkauf in Alkohol umgesetzt&#8230; Nein, natürlich nicht. Wir sind ja brave Buben. Trotzdem nutzten wir die Chance und gingen an den sehr brasilianisch angehauchten Carneval. Ein Erlebnis der besonderen Art. Danach haben wir wieder den Bus nach Montevideo genommen um dort die Fähre nach Buenos Aires zu buchen.</p>
<p>Die Fährgesellschaft hat uns dann mit dem Bus an den Hafen von Colonia gefahren (der gleiche wie beim Hintransport). Wir haben extra eine andere Fährgesellschaft genommen, da die Andere als einzige unsere Namen mit den Töffs hätte verbinden können.</p>
<p>Mit einem leichten kribbeln im Bauch haben wir am Zollgebäude von Colonia die Pässe abgegeben und dem fröhlichen Blättern und Stempeln zugeschaut. Es stellte sich raus, dass nach wenigen Minuten nicht nur die Ausreise aus Uruguay sondern auch die Einreise nach Argentinien erledigt war. Also alles Paletti, niemand hat den &#8220;Schmuggel&#8221; bemerkt.</p>
<p>Die Fahrt über den kackbraunen Rio del Plata nach Buenos Aires mit dem Schnellboot (1h mit 50km/h&#8230; und dies über einen Süsswasserfluss&#8230;) war geprägt von hohem Wellenschlag, welcher aus dem offenen Atlantik hineingebraust ist. Aber alles stabil. Nach dem Nazca-Flug wird uns nie mehr schlecht!</p>
<p>Lustig wars nochmals bei der Zollkontrolle in Buenos Aires, als der äusserst gelangweilte Zollbeamte erstarren musste, als er das Kettenschloss und die Nummernschilder auf dem Röntgenschirm sah. Aber er war wohl zu faul um sich zu bewegen, ein gestresster Blick und das ganze war vorüber.</p>
<p>Wir haben uns dann ein Hotel mitten im Zentrum von Bs As besorgt (Grand Hotel España) dessen beste Zeiten wohl schon vorüber sind aber der Charme erhalten blieb. Einzig der Nachtwächter ist wohl noch aus der Erstbesetzung der Hotelmannschaft. Sicher 80-Jährig und schwerhörig. Hat aber nach dem ersten mal sofort wieder gewusst welche Zimmernummer wir haben. Erstaunlich.</p>
<p>Bs As ist heiss, oft laut aber irgendwo ist immer ein bisschen Stil zu finden. Schöne Häuser, piekfein gekleidete Kellner in runter gekommenen Restaurants, ein herziger Zoo mit abgegriffenen Attraktionen usw. Diese Stadt ist immer eine Reise wert! Allgemein sind die Argentinier offen, aber nicht aufdringlich, und immer interessiert wenn man unterwegs ist. So haben wir an unserem letzten Tankstopp eine Familie getroffen, dessen Oberhaupt eine Yamaha XT600 fährt. Damit ist man hier ein echter Mann. Seine Füsse haben beim Wegfahren auch fast den Boden nicht erreicht.</p>
<p>Der XT-Fahrer hat sich sehr für unsere Töffkleider interessiert und wollte diese uns abkaufen. Aber mit verschwitzten, versifften und verstaubten Reiseklamotten Geld zu machen ging uns gegen den Strich. Bleibt noch der Weg mit dem Bezahlen in Naturalien. Die Familie hat uns dann eingeladen zu Ihnen zum Nachtessen mit Übernachtung zu kommen, was wir am letzten Abend von unserer Reise auch tun werden. Wir haben mit den Leuten Mail-Kontakt, und wie es tönt wird dort die ganze Sippschaft zusammengetrommelt! Wird sicher toll&#8230;</p>
<p>So, wir geniessen noch die schweisstreibende Stadt, gehen eine Tangoshow besuchen und essen jeden Abend Fleischstücke in Kopfsteinpflastergrösse. Vanessas Vater würde diese Stadt nie mehr verlassen!</p>
<p>Also, dies sind die letzten Zeilen des letzten Berichts und ich hoffe wir haben euch nicht zu fest genötigt mit unseren Ausschweifungen. Aber der Hintergedanken an diesen Mails war natürlich auch ein Reisebericht für uns, den wir in einem Fotoalbum anheften können. Dass auch unsere Enkelkinder noch denken, dass es mal echte Kerle gegeben hat&#8230;</p>
<p>Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagen wir bis bald, Dominik &amp; Philipp</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Alpenchallenge 2006</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Sep 2006 22:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[129 Pässe in 6 Tagen&#8230; Immer wieder haben Slim und ich mit grossem Interesse den Bericht über die Alpenchallenge im Töff gelesen. Plötzlich kommt die Frage auf: ist das etwas anderes wie unsere Touren nach Italien? Wird dort mehr angegast? Können wir das auch, was die Teilnehmer der Alpenchallenge in einer Woche abspuhlen? Werden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>129 Pässe in 6 Tagen&#8230;</h3>
<p>Immer wieder haben Slim und ich mit grossem Interesse den Bericht über die Alpenchallenge im Töff gelesen. Plötzlich kommt die Frage auf: ist das etwas anderes wie unsere Touren nach Italien? Wird dort mehr angegast? Können wir das auch, was die Teilnehmer der Alpenchallenge in einer Woche abspuhlen? Werden wir zwei „Frankreich-Meider“ doch noch den Spass an den Strassen der „Grand Nation“ finden?<span id="more-295"></span></p>
<p>Wir entschliessen uns an der Alpenchallenge 2006 teilzunehmen und uns selbst ein Bild zu machen.</p>
<p>Schon auf der Anreise zum Treffpunkthotel im Wallis, nehmen wir den Umweg über den Susten, die Autobahn währe zu langweilig gewesen. Dementsprechend treffen wir auch als letzte im Hotel ein und gleich kommt die erste Überraschung. Rechnete ich doch mit 70% BMW GS Fahrern, so stehen aber auf dem Hotelhof nur deren 3 Stück! Von der Harley Sportster bis zur KTM Supermoto ist eine gemischte Motorradvielfahlt auf dem Hof versammelt. Nur die Supersportler sind zu Hause geblieben, was sich im Laufe der Tour als weise Entscheidung entpuppt, mit Stummellenker und bretthartem Fahrwerk ist die Tour nicht zu überleben!</p>
<p>Abends dann der grosse Moment: Roadbook Nummer 1 wird ausgeteilt! Für die neuen Teilnehmer wie mich stellt sich die grosse Frage: kann ich nach Roadbook fahren oder übertrage ich die Strecke auf die Karte und navigiere nach alt Vater Sitte? Slim nimmt sich vor, die Route in sein GPS einzuprogrammieren, haben wir doch grosse Erfahrung im Navigieren mit GPS und Karte. Ich schiesse noch ein Bild mit der Digicam von der Aufgehängten Karte, um die Route im Hotelzimmer übertragen zu können.</p>
<p>Der Plan, die Route im GPS einzuprogrammieren scheitert kläglich, weil uns die Detailkarten zum Zielgebiet fehlen. Auch der Versuch die Route auf die Karte zu Übertragen erweisst sich als nicht einfach, nur mit dem Roadbook als unmöglich. Dank der Foto auf der Digicam gelingt es uns dann aber doch noch. Es wird mir aber klar, mit der Karte derart kleine Strassen zuverlässig zu finden wird mühsam werden. Ich fange an mich langsam mit der Gebrauchsanweisung des Roadbooks auseinander zusetzen und untersuche auch das Roadbook einmal genauer. Es scheint mir die vernünftigste Lösung zu sein es einmal mit dem Roadbook zu versuchen, auf die Karte kann ich ja immer noch zurückgreifen. Am Tag 1 bei einer erfahrenen Gruppe anhängen, so unsere Gedanken bevor wir einschlafen.</p>
<p>Als wir Tags darauf starten merke ich dass auch andere so gedacht haben und finde mich plötzlich an der Spitze der „Greenhörnerguppe“ wieder !! Also Gut, nun heisst es navigieren nach Roadbook! Eine Situation die für mich doppelt neu ist. wenn ich mit Slim alleine unterwegs bin, fährt meistens er mit seinem GPS vor und ich bin es gewohnt nach Karte zu fahren. Anfänglich fehlt mir das Vertrauen in die Angaben, aber nach ca. 50 km merke ich wie simpel das ist. Einfach die nächste Kilometerangabe im Roadbook lesen und dann den Kilometerzähler des Töff im Auge behalten. Ist die nächste Abbiegung noch kilometerweise entfernt kann auch der Navigator unbeschwert angasen, einfach immer der eingeschlagenen Strasse nach. Bis zum Abend des ersten Tages bin ich begeistert vom Fahren nach Roadbook. Viel schneller erkennt man an einer Kreuzung in welche Richtung es weitergeht, kein umständliches zurechtfinden auf der Karte! Einen Nachteil hat die Sache jedoch, ich hatte am Abend des ersten Tages keine Ahnung wo wir durchgefahren sind! Und die Karte ist unabdingbar wenn man sich trotzdem mal verfährt! Die ganze Alpenchallenge navigiere ich nun mit dem Roadbook, zur Sicherheit übertragen wir aber abendlich die Route auf die Karte, damit wir auch wissen welche schönen Gegenden wir durchstreifen.</p>
<p>Besonders gefallen hat mir die 2-te Tagesetappe, wir sind bei sonenschein ca. 70% auf nassen Strassen gefahren und am Schluss noch in ein heftiges Gewitter geraten. Trotzdem war die Stimmung in unserer Vierergruppe stehts super. Ich persönlich fahre gerne auf nassen Strassen, das Limit ist viel besser spürbar. Kleine gewollte Drifts bringen ein Vertrauen ins Motorrad wenn es dann einmal unverhofft auf trockener Strasse rutscht. Ich merkte an diesem Tag sehr gut wer die eigentlichen Schönwetter-Piloten sind und wer auch mal bei Regen seinen Töff bewegt.</p>
<p>Generell habe ich mich mit allen Teilnehmern gut verstanden, wir sind ja alle auch ein bisschen gleich „gaskrank“. Koni, Erika, Slim und ich haben uns interessanterweise gleich am ersten Abend beim Nachtessen gefunden. Zufällig sassen wird am gleichen Tisch zusammen mit den beiden Harley-Fahrern. Da wir als Letzte eintrafen wussten wir nicht wer mit welchem Töff angereist war, erst im Gespräch während des Essens fanden wir dies heraus.</p>
<p>Die Tagesettapen gestalten sich sehr kurvenreich und verlangen die volle Konzentration eines jeden. Denn Sturzräume gibt es meistens keine, und die Franzosen nutzen mit dem Auto häufig die ganze Piste. Wir fahren Pässe auf denen uns nur ein Auto entgegen kommt, dieses jedoch kommt mit Garantie auf der unserer Seite daher. Als Vorfahrer muss ich soviel Reserve haben um mit solchen Situation klar zu kommen. In der Verdon Schlucht erlebe ich dann auch das Extrembeispiel. In einer unübersichtlichen Kurve kommt mir ein Reisecar entgegen der die ganze Strasse braucht. Mir bleibt die Erkenntnis, dass meine Schreckbremsung funktioniert!</p>
<p>Generell ist es für mich faszinierend was heutige Serienmotorräder wegstecken und Tags darauf beim ersten Knopfdruck am Anlasser wieder funktionieren. Die Alpenchallenge stellt eine Extremanforderung an die Strapazierbarkeit von Fahrwerk, Bremsen, Reifen und Motor. Natürlich ist auch der Fahrer bis aufs Letzte gefordert, es ist wichtig sich einzugestehen wann die Konzentration nachlässt und eine Pause oder sogar eine Abkürzung angesagt ist. Mir selbst geht einmal auf einer Abfahrt auf den vom Gewitter heruntergefallenen Kastanien das Vorderrad weg. Die Strasse geht mir aus und nur dank dem fehlenden Strassengraben verläuft die Geschichte ohne Sturz. Ich bin froh kurz darauf bei Holgi den Arenalinstoss mit Wasser herunterspühlen zu können.</p>
<p>Holgi mit dem Begleitfahrzeug ist eine echte Hilfe auf der ganzen Tour, sein Wasser und die Visier-Reinigung ist immer willkommen. Vielen Dank an dieser Stelle an Holgi!</p>
<p>Auch Daniel und Michael unsere beiden Tourgides sind stehts gut gelaunt, ausser sie streiten mal wieder um die Motomorini&#8230;&#8230;</p>
<p>Hat man genügend Sitzleder und verliert auch den Spass auf Holperpisten nicht und lebt so richtig auf in engsten Kehren ist die Alpenchallenge ein Erlebnis der unvergesslichen Art. Eines ist klar, die französischen Alpenstrassen bringen jeden Reifen nieder, jedes Fahrwerk zur Belastungsspitze, jede Bremse zum wimmern aber auch ganz viele Glückshormone zum Fliessen. Nach dieser Tour liebt man sein Motorrad noch mehr oder schaut sich nach einem Neuen um.</p>
<p>Domi</p>

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		<title>Norditalien Auffahrt 2006</title>
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		<pubDate>Fri, 26 May 2006 22:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bündnerland, Trentino, Vintschgau Ein langer und schneereicher Winter liegt hinter uns, endlich kommt die gute Nachricht: die Pässe im Bünderland sind freigeräumt und auf das Auffahrtswochenende offen! Spontan beschliessen Philipp und ich Richtung Gardasee zu verreisen, wir freuen uns auf ein paar Tage Kurvenspass in Norditalien. Am Donnerstag morgen treiben wir unsere leicht bepackten Maschinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bündnerland, Trentino, Vintschgau</h3>
<p>Ein langer und schneereicher Winter liegt hinter uns, endlich kommt die gute Nachricht: die Pässe im Bünderland sind freigeräumt und auf das Auffahrtswochenende offen! Spontan beschliessen Philipp und ich Richtung Gardasee zu verreisen, wir freuen uns auf ein paar Tage Kurvenspass in Norditalien. Am Donnerstag morgen treiben wir unsere leicht bepackten Maschinen über dir Autobahn ins Bündnerland. Auf der Heidiland-Raststätte werden unsere Töff von einer Horde indischer Pauschaltouristen nicht nur mit den Augen begutachtet. Zu Glück hat Philipp einen lauten Auspuff, so haben wir keine Probleme aus der Menge wieder auf die Strasse zu kommen.<span id="more-303"></span></p>
<p>Wir verlassen die Schweiz via Lenzerheide, Julierpass und Berninapass nach Tirano. Nicht lange ist es flach schon bereitet uns der Passo di Aprica die erste italienische Kurvenfreude. Die Strasse nach Edolo ist gesperrt, an der Ampel vor der Umleitung geraten wir in eine grosse Gruppe Motorradfahrer. Im Pulk geht es über die Umleitung hinunter nach Edolo. Philipp und ich beschliessen hier die kleine Strasse nach Schilpario einzuschlagen, ein echter Leckerbissen für mich und meinen Toro. Die Strasse ist ein Auto breit, hat beidseitig einen weissen Strich zur Begrenzung und windet sich in unendlichen Kehren und Kurvengeschlängel aus dem Tal hoch. Nur Tannennadeln auf dem guten Asphalt bremsen mich ab und zu beim Striche mahlen an den Kurvenausgängen. Von Schilpario ziehen wir zurück nach Breno, wollen wir doch über den Passo di Croce Domini zum Lago d&#8217;Idro. Leider ist dieser aber wegen dem vielen Schnee noch geschlossen, der Tankstellenwart meint zwar : Versuchen! Mit dem Töff kommt man an der Barriere vorbei. Wir lassen es aber wegen der schon fortgeschrittenen Zeit sein und fahren Richtung Lago d&#8217;Iseo. Wir geraten in einen düsteren, langen und stinkenden Tunnel. Zuerst werden wir über die doppelte Sicherheitslinie von zwei italienischen BMWs überholt (im Tunnel ist 90, wir fahren gute 100!). Im gleichen Tunnel kommt uns dann noch ein Traktor mit zwei Anhängern entgegen. Philipp kriegt sich fast nicht wieder ein, in Italien geht eben vieles was bei uns nicht geht!</p>
<p>Die westliche Uferseite der Lago d&#8217;Iseo ist dann wieder wunderschön zu fahren. Steile Felswände, kurze Tunnels und das feine Asphaltband verläuft direkt am und über dem Ufer des Sees. Wir beschliessen in Iseo zu nächtigen und suchen ein Hotelzimmer. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, wegen der guten Wetterlage im Süden, sind wir bei weiten nicht die Einzigen die hier ein Bett und eine erfrischende Dusche suchen.</p>
<p>Tags darauf fahren wir Richtung Gardasee, eine Strasse die viel zu schade ist um mit kaltem Motor vor dem Frühstück zu befahren. Ändern können wir es nicht und geniessen für einmal nur die schöne Landschaft. Es geht weiter nach Collio und zum Passo di Maniva. Oben am Passo die Maniva werden wir von einem Schneefeld zur Umkehr gezwungen. Wenigstens bringt uns eine 3 km lange Schotterpiste ins Val di Caffaro. Jetzt versuchen wir doch noch den Passo di Croce Domini zu bezwingen. Wegen Schneefeldern sind wir gezwungen zwei Offroadeinlagen dar zu bieten. Den deutschen GS-Piloten bleibt der Mund offen stehen als wir mit unseren abgefahrenen Strassenpneus durch den matschigen Abhang das Schneefeld um kurven. Oben auf dem Pass herrscht dann eine Art stillschweigende Anerkennung zwischen all jenen die es gewagt und auch geschafft haben. Wir gönnen uns eine Portion Spaghetti, (aus der offenen Wirtschaft, auf dem offiziell gesperrten Pass!) sie schmecken uns hervorragend.</p>
<p>Die Abfahrt am Passo die Croce Domini ist dann schneefrei und bereitet uns keine Mühe. Aber von unserem Ziel, dem Gardasee sind wir etwas abgekommen. Es kümmert uns nicht weiter, wir suchen kurzerhand andere verwinkelte Passstrassen. Finden tun wir diese von Lombro auf den Passo di Foppa. Die Strasse windet sich steil hoch aus dem Tal, auf dem Talrand führt sie dann über eine Kuppe. Was sich hier unseren Augen offenbart ist schier unglaublich: wie eine unberührte Märchenwelt liegt ein kleiner See eingebettet in einer saftigen Wiese. Wir steigen ab und sehen zweimal hin, ob im Wald hinter dem See eventuell doch Zwergenmützen zu sehen sind.</p>
<p>In Monno landen wir dann wieder auf einer breiten Strasse die uns über den Passo di Tonale führt. Das Terain wird uns schnell zu langweilig und wir beschliessen Meran über Nebenstrassen zu erreichen. In Cis stellen wir den Blinker und fahren Richtung Val d&#8217;Ultimo. Von Proves ins Val d&#8217;Ultimo führt eine apokalyptisch teuer sanierte Strasse. Links und rechts der Fahrbahn wurde mit nicht enden wollenden Betonverbauungen nicht gegeizt. Wir fragen uns nach dem Grund, eine derart schlecht frequentierte Strasse so auszubauen, finden aber keine Antwort. Wir stehen an der Kreuzung im Val d&#8217;Ultimo und studieren die Karte als ein enormer Zweitaktlärm zu uns dringt. Es erscheint ein Roller, frisiert nach bestem Wissen der Kunst, die ganz hohe Schule. Vom Fleck kommt er aber trotzdem nicht, vielleicht zieht der Fahrer deswegen mit einen völlig teilnahmslosen Gesichtsausdruck an uns vorbei den Berg hoch. Wir hören die Drehzahl rapide sinken und schliesslich wird das Geräusch vom ersten Tunnel ganz verschluckt. An der gleiche Kreuzung erscheint kurz darauf ein zweites, typisch italienisches Fahrzeug: ein voll aufgemotztes Zweitackt-Dreirad. Diesmal ist die eingebaute Stereoanlage deutlich lauter als der Motor, zudem können sich die Frontschürze und der Spoiler sehen lassen. Beachtenswert sind auch die auf der Hinterachse montierten hochglanzpolierten Gokartfelgen. Am meisten ergötzen wir uns aber an den zwei etwas festen Italienern die in der Fahrerkabine eingepfercht sind und ihr Fest feiern.</p>
<p>Angetan vom Charme italienischer Fortbewegungsmitteln beschliessen wir in Lana zu nächtigen. Nach langer Suche finden wir bei Privatleuten eine nette Bleibe für die Nacht.</p>
<p>Am nächsten Morgen folgt die anfänglich Nervenaufreibende Heimreise. Im Vintschgau herrscht Auffahrtsheimreiseverkehr, auch zahlreiche Überholmanöver bringen nicht den gewünschten autofreien Asphalt. Am Ofenpass beginnt es dann zu regnen und wird empfindlich kalt. Am Flühla ist es so kalt, dass ich glaube zum Teil über Eisflächen zu rutschen. Die Passhöhe ist in dicken Nebel gehüllt und meine Finger sind taub von der Kälte. Noch besser kommt es am Klausenpass, hier wird noch Ski gefahren auf der Passhöhe! In Altdorf entschliesse ich mich über die Autobahn dem warmen Bad zu Hause entgegen zu fahren.</p>
<p>Leider gibt es nicht viele Bilder von der Tour, aber bei 1380 km in 3 Tagen bleibt nicht viel Zeit zum Fotografieren&#8230;&#8230;.</p>
<p>Dominik &amp; Philipp</p>

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		<title>Italien im Frühling 2005</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2005 22:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pfingstausfahrt nach Italien (Ligurien, Toskana und Emiglia Romagna) Pfingstsonntag: Weil es in den Dolomiten schon wieder geschneit hat, entschliessen wir uns noch südlicher zu fahren. Wir verlassen die Schweiz via Gr. St. Bernhart Tunnel, da sonst wegen dem Schnee noch alles zu ist. Wir fahren durch Aosta, dem Tal entlang über Ivrea, durchfahren dann die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Pfingstausfahrt nach Italien (Ligurien, Toskana und Emiglia Romagna)</h3>
<p>Pfingstsonntag: Weil es in den Dolomiten schon wieder geschneit hat, entschliessen wir uns noch südlicher zu fahren. Wir verlassen die Schweiz via Gr. St. Bernhart Tunnel, da sonst wegen dem Schnee noch alles zu ist. Wir fahren durch Aosta, dem Tal entlang über Ivrea, durchfahren dann die Po-Ebene bis wir bei Chivasso die Hügel des Piemonts erreichen. Wir ziehen unsere Bahnen durch wunderbare Weinanbaugebiete ohne Verkehr mit astreinem Asphalt bis nach Asti, wo wir auf einem Zeltplatz unsere erste Nacht verbringen.<span id="more-300"></span></p>
<p>Früh morgens um 7:00 Uhr (!) starten wir unsere Toros und ziehen Richtung Meer. Die Fahrt führt uns durch Alba südwärts wo wir den Colle S. Bernardo überqueren, der uns einen unglaublichen Kurventango bietet. Bei Imperia erreichen wir das Meer. Wegen der unsicheren Wetterlage entschliessen wir uns ein Hotel als trockene Übernachtungsgelegenheit zu suchen.</p>
<p>Gut ausgeschlafen fahren wir der ligurischen Küste entlang Richtung Genova. Dumm wie die Nacht schwarz, führe ich uns beide um 12 Uhr Mittags mitten durch Genova. Der mörderischste Verkehr den ich je erlebt habe! Eine geschlagene Stunde dauerte es, bis wir endlich die Stadt am nördlichen Ende Richtung Molassana verlassen können und wieder durch wunderschöne Wälder fahren. Hier wachsen die Bäume so über die Strasse, dass man das Gefühl hat, durch grüne Tunnel zu fahren. Wir überqueren den Pso. d. Bocco in Richtung Bedonia, fahren dann über den Pso. di. Cento Crocci durch märchenhafte Landschaften mit Föhrenbäumen. Auf schmalen und verkehrsarmen Strassen Richtung Meer fängt es nun sindtflutähnlich an zu regnen. Die aufgeheizten Strassen verdampfen das Wasser und es entsteht eine mystische Landschaft à la „Herr der Ringe“, die wir mit äusserster Vorsicht im Schritttempo durchfahren. Wir kommen an eine romantische Bucht und werden in der Ortschaft Levanto in einer Seitengasse mit den freundlichen Worten: „Hets euch verseicht?“ begrüsst. In dieser Gasse finden wir auch gleich ein Hotel zum Übernachten.</p>
<p>Am Morgen dringt ein unangenehmes Geräusch an unsere Ohren. REGEN! Es schüttet so heftig, dass die Regentropfen wieder gegen den Himmel springen. Wir warten einen Moment, doch das Wetter scheint in dieser Bucht festzuhängen. Trotz Regen entschliessen wir uns zur Weiterfahrt. „Hopperla“ denken wir, als es beim Verlassen der Bucht knöcheltiefe Bäche zu durchqueren gilt und das Wasser mannshoch zur Seite spritzt! Hier zeichnet sich gute Regenbekleidung aus! Nach ca. 4 Stunden Dauerregen reisst der Himmel allmählich wieder auf. Unsere Fahrt führt uns nach Carrara an den berühmten Marmorsteinbrüchen vorbei in eine Berglandschaft, die sich uns von Nebelschleiern verhüllt geheimnisvoll präsentiert. Wir fahren weiter über Barga Richtung Lucca wo die Gegend wieder flacher, verkehrsreicher und langweilig wird. Somit entschliessen wir uns wieder in Richtung Gebirge abzudrehen, wo zwar die Wolken hängen, doch auch sicherlich weniger Verkehr herrscht. So fahren wir hinauf nach Abetone, das grösste Skigebiet der Region auf 1388m.ü.M.. Leider hat es unterwegs wieder begonnen zu regnen (in solchen Höhenlagen wird es im Frühling noch sehr unangenehm kalt) so dass wir uns vorkommen wie „Dumm und Dümmer auf dem Weg nach Aspen“. Ziemlich durchgefroren finden wir einen Gasthof mit freien Zimmern in dem noch weitere Töffler untergekommen sind.</p>
<p>Juhui, der Wetterbericht meldet für die nächsten Tage schönes Wetter. So starten wir frohen Mutes in Richtung Nordwesten durch das Hinterland Romagna und Liguriens über unzählige kleine Pässe, durch Täler, Wälder und Kurven, Kurven, Kurven &#8211; man glaubt es kaum: Kurven! Eine der unglaublichsten Gegenden die ich je erlebt habe. Als es uns dann so langsam schwindlig ist und wir ziemlich müde sind kommen wir nach Bobbio wo wir unser Zelt aufschlagen.</p>
<p>Von Bobbio aus fahren wir Richtung Genova, biegen aber diesmal frühzeitig ab, über Busella, Acgui Terme durch wunderschöne Weinanbaugebiete. Nordwärts kommen wir nach Asti, zurück durch die Po-Ebene via Biella über ein interessantes und kurvenreiches Gebirge bis nach Orta am Lago d&#8217;Orta wo wir zum letzten mal in Italien übernachten.</p>
<p>Am Morgen geht es weiter Richtung Heimat dem Lago Maggiore entlang, über den Lukmanier und Oberalp. Auf dem Tacho stehen 2380 km mehr, die Reifen sind praktisch nur aussen abgenutzt und zwei glückliche Torotreiber sind wieder Zuhause.</p>
<p>Fazit: Italien, speziell die Toskana ist ein super tolles Bikerland und wir sind bestimmt nicht das letzte Mal hier gewesen.</p>
<p>Slim &amp; Dom</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Spanientour im Spätsommer 2004</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2004 23:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>domi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanien Tour 2004 Im Spätsommer 2004 sind wir mit unseren Motorrädern zwei Wochen durch Spanien getourt. Wir waren das erste Mal mit den Motorrädern in Spanien unterwegs. Beeindruckt hat uns besonders die Vielseitigkeit und Motorradfreundlichkeit dieses Landes. Unsere Reiseroute: Gestartet sind wir in Mulhouse (F), dort haben wir unsere Motorräder bis nach Narbonne (F) auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Spanien Tour 2004</h3>
<p>Im Spätsommer 2004 sind wir mit unseren Motorrädern zwei Wochen durch Spanien getourt. Wir waren das erste Mal mit den Motorrädern in Spanien unterwegs. Beeindruckt hat uns besonders die Vielseitigkeit und Motorradfreundlichkeit dieses Landes.<span id="more-307"></span></p>
<h4>Unsere Reiseroute:</h4>
<p>Gestartet sind wir in Mulhouse (F), dort haben wir unsere Motorräder bis nach Narbonne (F) auf den Autozug verladen. Von Narbonne aus sind wir Richtung spanische Pyrenäen gefahren, dann durch die Pyrenäen bis nach Pamplona. Anschliessend über Soria, Teruel zum Ebrodelta. Danach alles der Mittelmeerküste entlang bis nach Frankreich, von dort sind wir durch die Savoien-Alpen wieder in die Schweiz gefahren.</p>
<h3>Reisebericht Spanien – im Land des Toro</h3>
<h4>Narbonne &#8211; Ripoll</h4>
<p>Es schüttelt und quitscht, der Zug bremst abrupt ab und ich schlage meinen Kopf schon wieder an der Gepäckablage an. Für mich ist die Liege im französischen Schlafwagen definitiv zu kurz gestaltet. Um 23.00 Uhr sind wir in Mulhouse in den Nachtzug Richtung Südfrankreich eingestiegen, anfänglich habe ich gut geschlafen, nun bin ich aber viel zu aufgeregt um noch einmal einschlafen zu können. Unsere Motorräder haben wir schon am Nachmittag auf einem Autozug festgezurrt, wir werden sie in Narbonne wieder bekommen. Da ich nicht mehr schlafen kann, stehe ich auf und versuche die vorbeiziehende Landschaft in der Dunkelheit auszumachen.</p>
<p>Noch in der Dämmerung fährt der Zug in Narbonne ein, unsere Ladies steigen zielstrebig aus. Sie freuen sich bereits auf die französischen Frühstücks-Croisons. Slim und ich haben derweil andere Gedanken, wo wird wohl der Zug mit unseren Mofas ankommen? Wir finden heraus dass wir mit dem Bus zum Güterbahnhof fahren müssen.</p>
<p>Auf dem Autozug fehlt Anfänglich der Zündschlüssel zu meiner Hornet, aber trotzdem sind Slim und ich überrascht wie gut das Verladen geklappt hat, sind wir beide ja nicht gerade Freunde der französischen Mentalität.</p>
<p>Endlich geht es los, das Gepäck ist festgezurrt, wir sitzen auf unseren Töff und rollen Richtung Pyrenäen, unser Tagesziel: Ripoll. Am Stadtausgang von Narbone geben uns plötzlich alle entgegenkommenden Autos Lichthupe, den Grund finden wir 2km später heraus: Die französische Rennleitung macht Radarkontrolle in unserer Fahrtrichtung, ich bin erstaunt über die Solidarität der Franzosen.</p>
<p>Auf dem Col d’Ares betreten wir erstmals spanischen Boden. Im zur Beiz umfunktionierten Zollgebäude feiern Einheimische ein lautes Bierfest. Die Strassen werden im Vergleich zu Frankreich merklich besser und auch der Spritpreis ist ertragbar geworden.</p>
<p>Für unsere ganze Tour haben wir nicht ein Hotel reserviert, unsere Tagesziele sind deshalb nur Richtwerte. Ripoll hat sich für uns als Glücksgriff entpuppt. Eine Friedliche kleine Stadt, der Hotelier stellt uns kostenlos seine Garage für unsere Töff zur Verfügung und kulinarisch haben wir ein Highlight beim Abendessen in der Stadt. Die Speisekarte ist nur auf Spanisch und der Dixi liegt im Hotelzimmer, Nici versichert uns aber das dieses Fogacia als Vorspeise geeignet sei. Geeignet sicher und auch riesig lecker, nur hätte eines gereicht für uns alle, wir hätten nicht jeder eines bestellen brauchen.</p>
<h4>Ripoll – La Pobla de Segur</h4>
<p>Am nächsten Tag geht es los mit dem Teil unserer Tour auf den ich mich persönlich am meisten gefreut habe: Die Pyrenäen. Und es kommt besser als ich es mir je vorgestellt habe, bergauf, bergab, beschleunigen, schalten, bremsen, Kurven ohne Ende und unter den Rädern ein jederzeit Vertrauen erweckenden Asphalt. Für mich und meine Hornet das richtige Revier um das Kurvenadrenalin fliessen zu lassen, auch wenn ich der Schlussmann unseres Konvois bin. Vor mir fährt Nicole mit der kleinen Hornet, sie geht das Tempo das Slim und Simi mit der V-Strom vorgeben locker mit.</p>
<p>Den Mittagsrast halten wir an einen Strassenrand mitten in den Pyrenäen. Da fast kein Verkehr auf den Strassen ist sehen wir kein Problem darin unsere Mofas einfach am Strassenrand zu Parken und uns ins nahe Bord in die Sonne zu setzen. Das Problem kommt mit der Bekanntschaft des sehr widerstandsfähigen Gestrüpps das dort wächst: Simi fängt sich einen Dorn im Daumen der auch mit allen Gerätschaften die ein Schweizer Taschenmesser hergibt nicht herauszubekommen ist.</p>
<p>In unserem Etappenziel La Pobla de Segur geben die GPS-Daten bezüglich Unterkunft nicht viel her, also wenden wir die gleiche Taktik an wie in Ripoll: Wir setzen uns in ein Beizli, trinken etwas und interviewen den Kellner zum Thema Hotel vor Ort. Er empfiehlt uns eines am Dorfrand, an welchem wir schon vorbeigefahren sind. Als wir dort ankommen bietet uns der Hotelier von sich aus, kostenlos die Tiefgarage für unsere Töff an. Lustig wird an diesem Abend das Nachtessen, das kleine Restaurant im Hotel hat keine Karte. Das Personal versucht uns in Spanisch-Englisch die Auswahlmöglichkeiten zu erklären. Nach einigen Kommunikationsproblemen können wir doch noch verhindern dass wir statt der Hauptspeise vier Vorspeisen für jeden bekommen.</p>
<h4>La Pobla de Segur &#8211; Pamplona</h4>
<p>Ausgeschlafen treffen wir uns am nächsten Morgen, der Himmel ist leicht bedeckt. Noch keine Stunde unterwegs zieht ein kleines Gewitter auf, wir montieren das einzige Mal in diesen Ferien unsere Regenkombis. Nach einer halbe Stunde ist der Regenguss ausgestanden und auch schon wieder vergessen. Kurz darauf fahren wir durch eine eindrückliche Schlucht, in der es zum ersten Mal auf unserer Tour richtigen Gegenverkehr hatte. Ausgangs der Schlucht legen wir eine kleine Trinkpause ein, wo Simi erneut am eingefangenen Dorn doktert. Kurz nach Abfahrt Richtung Jaca wird die anfangs breite Strasse schmal, holprig und anspruchsvoll. Wir entdecken eine Geisterstadt.</p>
<p>In Boltana fahren wir an einem spanischen Mille-Fahrer vorbei, welcher uns mit einem breiten Grinsen zuwinkt. Ich frage mich wieso er so breit am grinsen ist….. Als wir uns kurz darauf auf einer frisch asphaltierten, mit engen 40er-Kurven gespickten und landschaftlich sehr schönen Strasse befinden bin ich genau gleich breit am grinsen.</p>
<p>Auf dieser Etappe fiel uns auf, dass die Dörfer Richtung Atlantikküste immer wie kleiner und verlassener wurden. Wir entscheiden uns deshalb in Garralda eine Unterkunft in der Torro-Stadt Pamplona zu suchen.</p>
<h4>Pamplona – Soria</h4>
<p>In Pamplona werden einmal im Jahr die Stiere vom Volk durch die Stadt zur Stierkampfarena getrieben. An diese Tradition erinnert eine Stierstatue in mitten der Stadt. Pamplona wird uns als sehr saubere Grosstadt mit schönen Springbrunnen und sehr rutschigem Belag in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Wir machen uns auf den Weg zu unserem Etappenziel Soria. Hinter uns liegt die gebirgige Region der Pyrenäen, die Landschaft flacht ab, behält aber die vielfältige Vegetation. Die ziegelroten Felsen bei Estella bieten einem tollen Kontrast zum saftigen grün der Bäume. Wir erreichen bald die ersten Rioja-Felder, viele Straßenschilder laden zur Weindegustation ein. Weil wir mit den Motorrädern unterwegs sind verzichten wir schweren Herzens. In der Pilgerstadt Estella gibt es sogar einen Brunnen aus dem der edle Tropfen für die durstigen Pilgerer fliesst.</p>
<p>Nach Arnedo weisen verschiedener Schilder darauf hin, dass hier Dinosaurier gelebt haben. Die Strasse macht leider auch den Eindruck als ob seit den Dinosauriern keine Bauarbeiten mehr statt gefunden haben. Durch die Konzentration auf die Schlaglöcher entgeht uns dass wir rasch an Höhe gewinnen. Ehe wir uns versehen, stehen wir auf einem Hochplateau auf 1454 müM. Nebst der schönen Aussicht staunen wir über die Höhe die Schneepfosten auf beiden Seiten der Strasse. Was uns vor allem imponiert sind die Windgeneratoren in ihrer Grösse und Häufigkeit. Wir verlassen das Hochplateau Richtung Soria. Die Temperaturen werden Wärmer, unser Durst nimmt zu. Noch ein Paar wenige Kilometer geradeaus und wir erreichen Soria. Die Stadt scheint völlig neu und reich zu sein. Am Abend treibt uns der Hunger in die hübsche Altstadt, wo wir die grössten und besten Entrecôtes serviert bekommen. Mit vollgeschlagenem Bauch gehen wir zu Bett.</p>
<h4>Soria – Teruel</h4>
<p>Am folgenden Tag geniessen wir Strassen mit Weitsicht auf dem Weg nach Teruel. Wir fahren durch endlos scheinende und wunderschöne Sonnenblumenfelder. Das Gebiet ist sehr dünn besiedelt, die wenigen Leute die hier Wohnen sind grösstenteils Selbstversorger. Wir erspähen immer wieder lieblich gepflegte Gärten. Nach den leuchtenden Sonnenblumenfeldern, riechen wir schon bald das riesige Lavendelfeld, welches vor uns liegt. Nun ist es an der Zeit eine Einkaufmöglichkeit für unseren Mittagsrast zu suchen. In Molina werden wir fündig und ruhen uns im nahe gelegenen Park aus. Gestärkt nehmen wir den Weg Richtung Sierra de Albarracin unter die Räder. Wir werden erneut von einer erstklassig ausgebauten Strasse mit weiten Bögen beglückt. Im Naturschutzgebiet Sierra de Albarracin verläuft die Strasse durch dichte Pinienwälder und führt uns direkt in das Felsendorf Albarracin. Nach einer kurzen Fahrt durch eine Schlucht mit überhängenden Felsen biegen wir auf die kaum befahrene 11km geradeaus gehende Strasse nach Teruel ein.</p>
<h4>Teruel – Cambrils</h4>
<p>Auf der anstehenden Etappe trennen uns genau 6 Pässe vom Mittelmeer. Unser Tagesmotto heisst denn auch: „Wer sieht zu erst das Meer?“</p>
<p>Nach dem wir in Teruel noch bei Aldi unser Mittagsbrunch eingekauft haben fahren wir los. Rasch verlassen wir die flache Landschaft um Teruel und kommen zum Pto de Cabigordo auf 1602 müM. Bei Stahlblauem Himmel geniessen wir eine herrliche Weitsicht zurück auf die Sierra Palomera. Die Strassen sind auch hier erstklassig ausgebaut und Verkehr gibt es fast keinen. Wird kommen an einen wunderschönen Aussichtspunkt welcher sich bestens als Mittagsrastplatz eignet. Das Meer sehen wir zwar noch nicht, jedoch geniessen wir eine herrliche Aussicht in den vor uns liegenden Canyon. Nach der kurzen Siesta fahren wir Richtung Morella, die Landschaft scheint uns trocken die vereinzelten Bäume machen aber trotzdem einen saftig grünen Eindruck. Morella sieht von weitem wie ein riesiger Felsen aus, um den das eigentliche Dorf gebaut ist. Als wir näher kommen sehen wir, dass der Felsen in Wirklichkeit eine Burg ist. Kurz nach Morella überfahren wir den Puerto de Querol, von wo aus nun das Mittelmeer zu sehen ist. Bei Vinaros sind wir dann unmittelbar an der Mittelmeerküste. Unser Weg führt nun der Küste entlang durch das Ebrodelta nach Cambrils. Nach sechs Tagen Fahrt geniessen wir in einem schönen Hotel unter schweizer Führung zwei Ruhetage.</p>
<p>Am zweiten Ruhetag entschliessen Slim und ich, das gebirgige Hinterland ohne Gepäck an den Töff zu erkunden. Schnell finden wir kurvige verwinkelte Strassen und geniessen den Kurventango, während sich Simi und Nici am Strand dem Sonnenbaden widmen.</p>
<h4>Cambrils – Platja d’Aro</h4>
<p>Mit Muskelkater vom Volleyball und Wasserball steigen wir wieder auf unsere Motorräder. Trotz bedecktem Himmel ist es düppig. Die Route verläuft mehr oder weniger dem Meer entlang, für uns ungewohnt ist der rege Verkehr. Wir entschliessen uns Barcelona bewusst zu umfahren und nehmen für einen kurzen Abschnitt die Autobahn. Slim navigiert mit dem GPS, was aber bei sechs Spuren und der Ansage: „bitte rechts Halten“ keine leichte Aufgabe ist. Prompt sehe ich ihn die Hände verwerfen und den Blinker stellen, wir haben uns verfahren. Wir verlassen die Autobahn und erreichen via Landstrasse Mataro. Bei Loeret de Mar treibt uns der Hunger in eine Pizeria. Während wir essen ergiesst sich ein kleiner Regenguss, der bei der Weiterfahrt vorüber ist. Es folgt eine Traumhafte kurvige Strasse entlang der Küste welche wir leider wegen dem kurzen Regenguss nicht zügig befahren können. Der Regen in Verbindung mit dem Sand der Küste bildet einen Schmierfilm der die volle Aufmerksamkeit von uns verlangt. In Platja D’Aro beziehen wir eine Unterkunft und nächtigen.</p>
<h4>Platja d’Aro – Lanca</h4>
<p>Die nächste Etappe verläuft nicht mehr direkt dem Meer entlang, ist aber trotzdem interessant und abwechslungsreich. Wir machen eine kürzere Etappe um nochmals in Spanien übernachten zu können. In Lanca werden wir nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Hotelsuche mit dem Hotel Beri doch noch fündig. Mit zündroten Augen vom Hotel-Poolwasser feiern wir einen letzten spanischen Sangria Abend. Mit schwumrigen Beinen begeben wir uns schliesslich ins Bett.</p>
<h4>Lanca – Remoulin</h4>
<p>Am Morgen verabschieden wir uns schon bald von Spanien und passieren die Spanisch-Französische Grenze. Kurz nach der Grenze bekommen wir zu spüren dass hier eine komplett andere Mentalität als in Spanien herrscht. Der Fahrstiel der Franzosen ist wesentlich rücksichtsloser und eine Wertschätzung zur Umwelt scheint auch nur minimal vorhanden zu sein. Schade denn die Landschaft ist auch hier einmalig schön. Besonders eindrücklich ist die Strasse über die mehrere Kilometer lange Sanddüne bei Sète, auf der man zu beiden Seiten das Meer hat.</p>
<p>Als wir durch Narbonne fahren sind die beiden Polizisten wieder unter ihrem Lieblingsbaum am Radarkontrolle machen. Gegen Mittag wird es so heiss wie noch nie. Erschöpft von der Hitze treffen wir am Abend in Remoulin ein, wo wir gleich in der ersten Unterkunft Platz finden.</p>
<h4>Remoulin Le Bourg d’Oisons</h4>
<p>Am nächsten Tag durchqueren wir diverse südfranzösische Weinanbaugebiete. Das flache Mittelmeergebiet haben wir nun definitiv verlassen, wir fahren Richtung Savoien-Alpen. Wir benutzen hauptsächlich Nebenstrassen, was sich aber als nicht sehr Empfehlenswert herausstellt. Die französischen Nebenstrassen sind deutlich schlechter ausgebaut als die Spanischen. Zudem sind viele der Strassen frisch gesplittet, insgesamt ein drittel unserer Tagesstrecke legen wir auf Splitt zurück. Der Splitt ist zum Teil so dick aufgetragen dass ein blosser Blick zur Vorderradbremse für einen Adrenalinstoss und den entsprechenden Rutscher reicht. Wir versuchen unseren Splitt-Frust mit dem Anblick der schönen und gebirgigen Landschaft wett zu machen. Immer wieder Fahren wir durch wunderschöne Täler und geniessen auf kleineren Pässen eine tolle Aussicht. Ein lustiges Schauspiel sind die Heuschrecken die auf der Strasse sitzen und alle vorbeifahrenden Fahrzeuge anspringen. Für die meisten der Tierchen bedeutet dieses Manöver jedoch das Ende.</p>
<p>In Le Bourg d’Osions beziehen wir eine Unterkunft, zusammen mit vielen Rennrad-Fahrern.</p>
<h4>Le Bourg d’Oisons – Martigni</h4>
<p>Die vielen, meist schon älteren Rennradfahrer sind offenbar hier um am nächsten Tag zum Col de Croix de Fer hochzufahren. Wir tun dies auch und merken anhand der Schriftzüge auf dem Asphlat dass hier die diesjährige Tour de France durchging. Der Weg nach Albertville ist noch einmal mit tonnenweise Splitt gesät. Das Foto wo ich aus lauter Frust eine Splitt-Warntafel zertrete sei hier nicht veröffentlicht. Bei Albertville fahren wir Richtung Mont Blanc Massiv, es liegt jetzt kein Splitt mehr und wir kommen wieder zügiger voran. Das Vertrauen in die französischen Strassen ist jedoch auf dem Nullpunkt, hinter jeder Kurve vermute ich die nächste Splitt-Warntafel. Wir erreichen schliesslich Chamonix und freuen uns heute Abend wieder in der Schweiz zu sein.</p>
<p>Am Col de la Forclaz haben wir dann nach 3500km wieder schweizer Boden unter den Rädern. Es ist schon Abend, wir übernachten noch einmal in Martigni und fahren dann am nächsten Tag nach Hause.</p>
<h4>Reiseinfos</h4>
<p><strong>Anreise:</strong> Mit dem Autozug von Mulhouse nach Narbonne, Fahrplan unter www.autoreisezug.ch, Reservation am besten direkt an einem Bahnschalter der französischen Staatsbahn SNCF.</p>
<p><strong>Allgemeines:</strong> Wir haben auf unsere ganzen Tour nicht ein Hotel vorreserviert um unsere Reiseroute jederzeit ändern zu können. In Spanien findet sich in fast jedem Dorf ein Hotel, man darf nur nicht immer die höchsten Ansprüche stellen.</p>
<p><strong>Leute:</strong> Wir haben die Spanier als sehr freundlich und zuvorkommend erlebt. Die Toleranz gegenüber Motorradfahren ist sehr gross.</p>
<p><strong>Hotels:</strong> Besonders empfehlen können wir: Hotel Pueblo Eldorado Playa, Cambrils, unter schweizer Führung, ideal für ein paar Ruhetage. Hotel BERI, Llanca, sehr gutes Preis/Leistungsverhätnis.</p>
<p><strong>Gastronomie/Kulinarisches:</strong> Essen kann man überall gut, es empfiehlt sich dabei die regionalen Spezialitäten zu Berücksichtigen. Im Landesinneren sind dies Fleischgerichte (Kalb, Rind oder Schaf), in den Küstengebieten Fischgerichte oder Paella. Der Sangria schmeckt in den nicht touristischen Orten am besten. 10-15% Trinkgeld wird erwartet.</p>
<p><strong>Wetter:</strong> am angenehmsten sind die Temperaturen in Spanien zum Motorradfahren im Mai, Juni oder dann im späten August und September. In den Hochsommermonaten Juli und August ist es in den Pyrenäen zwar erträglich im Landesinneren aber zu heiss.</p>
<p><strong>Motorräder:</strong> Die Strassen Spaniens sind sehr gut ausgebaut, es empfiehlt sich deshalb nicht die Hauptverkehrsachsen sondern Nebenstrassen zu benutzen. Wir waren mit einer Suzuki V-Strom 1000, einer Honda Hornet 600 und einer Honda Hornet 900 unterwegs. Unsere Reise wäre aber auch problemlos mit einem Tourensportler zu bewältigen gewesen.</p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten:</strong> Monasterio de Santa María de Ripoll, Ripoll. Die Stadt Pamplona. Das Städchen Albarracin.</p>
<p><strong>Landkarten:</strong> Falk Spanien/Portugal 1:175000. Mapa de carreteres de Catalunya 1:300000</p>
<p><strong>Literatur:</strong> ADAC Reiseführer Spanien, ISBN: 3-89905-046-0. Maro Polo, Costa Brava Barcelona, ISBN 3-89525-918-7.</p>

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